Polizei weiter Ziel extremistischer Gewalteskalation

29. Juni 2016 | Themenbereich: Polizei | Drucken

Die Polizei wird nach Auffassung der Gewerkschaft der Polizei (GdP) immer öfter zur Zielscheibe links- und rechtsextremer Gewalttäter. Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Oliver Malchow, sagte am Dienstag, „unsere Kolleginnen und Kollegen verzeichnen die meist brutalen Angriffe nicht nur bei Demonstrationen und Aufzügen, sondern auch bei ganz gewöhnlichen Alltagseinsätzen. Wir müssen eine Respektlosigkeit feststellen, die jeden Tag zunimmt.“
Hinterhältige Attacken bei Demonstrationen sowie Brandstiftungen an Dienststellen oder Streifenwagen stellten keine Mittel der politischen Auseinandersetzung dar, sondern seien nichts anderes als Straftaten, die harte Strafen für die Täter nach sich ziehen müssten, sagte Malchow am Nachmittag anlässlich der Vorstellung des Verfassungsschutzberichts 2015.

„Wer einen Amtsträger tätlich angreift, ganz gleich, ob in einer Vollzugshandlung oder nicht, zielt auf die Autorität des Staates. Eine solche Tat darf keinesfalls mit einer bloßen Geldstrafe aus der Welt zu schaffen sein“, betonte der GdP-Bundesvorsitzende.

Nach GdP-Angaben wurden im vergangenen Jahr mehr als 64.300 Polizeibeamte angegriffen. Das sind deutlich mehr als 2014, als 62.700 versuchte und vollendete Angriffe gezählt wurden.

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