BDK im Gespräch mit dem Deutschen Richterbund

17. Juni 2016 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

Am  Donnerstag besuchte der neue Bundesvorsitzende des Deutschen Richterbunds (DRB) Jens Gnisa und DRB-Geschäftsführer Sven Rebehn die Bundesgeschäftsstelle des BDK zu einem längeren Informationsaustausch mit dem BDK-Bundesvorsitzenden André Schulz und Walter Thurner, dem rechtspolitischen Sprecher im Bundesvorstand des BDK. DRB und BDK pflegen seit Jahren, gerade auch aufgrund der oftmals identischen Forderungslagen von Justiz und Kriminalpolizei, einen intensiven und sehr konstruktiven fachlichen Austausch.

Jens Gnisa war bereits seit 2013 stellvertretender Vorsitzender des DRB und von 2005 bis 2008 Landesvorsitzender in Nordrhein-Westfalen. Gnisa, der im Hauptamt als Direktor des Amtsgericht Bielefeld tätig ist, trat vor rund sechs Wochen die Nachfolge von Christoph Frank an, der nach neun Jahren im Amt nicht mehr kandidiert hatte. Die Hauptaugenmerke will der neue Bundesvorsitzende auf mehr Richter- und Staatsanwaltsstellen, eine bessere Besoldung und praxisnahe Rechtsreformen legen. Praxisnahe und zielführende Gesetze sind naturgemäß auch Kernforderungen des BDK und so nahm die geplante StPO-Reform breiten Raum des heutigen Informationsaustausches ein. Des Weiteren standen u.a. der Referentenentwurf zur Vermögensabschöpfung, die Reform des Sexualstrafrechts, mögliche strafverschärfende Regelungen beim Wohnungseinbruchsdiebstahl und die notwendigen rechtlichen Bestimmungen bei Ermittlungen in der digitalen Welt auf der Tagesordnung.

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