Resohilfe leistet wichtige Arbeit für die Gesellschaft

16. Juni 2016 | Themenbereich: Justiz, Schleswig-Holstein | Drucken

Die Rechtsfürsorge e.V. – Resohilfe Lübeck feiert ihr 175jähriges Jubiläum. Damit ist die Resohilfe Lübeck der älteste und größte spezialisierte Träger der Straffälligen- und Opferhilfe in Schleswig-Holstein. Anlässlich der Jubiläumsfeier im Lübecker Rathaus betonte Justizministerin Anke Spoorendonk die Tradition der Resozialisierungsbemühungen: „“Schleswig-Holstein geht seit langem den erfolgreichen Weg, die spezialisierte Beratung, Betreuung und Behandlung von Straftätern in seinen Vollzugsanstalten und im ambulanten Bereich in sehr enger Kooperation mit freien Trägern der Straffälligen- und Opferhilfe durchzuführen. Wir können so eine Vielzahl von flexiblen, engagierten und innovationsfreudigen freien Trägern im Sinne unserer ambitionierten Resozialisierungsziele einbinden. Erbrachte Leistungen und erzielte Erfolge geben uns Recht. Das Einbinden freier Träger in die Straffälligen- und Opferhilfe wie die große Bandbreite von Sanktionsalternativen und Behandlungsangeboten sind ein Markenzeichen der Kriminalpolitik des Landes. Diese Angebote haben zur deutschlandweit niedrigsten Inhaftierungsquote von rund 40 Gefangenen pro 100.000 Einwohner geführt. Auch im europäischen Maßstab ist das beispielhaft. Die Angebote bieten zudem die beste Gewähr für eine gelingende Resozialisierung von Strafgefangenen und damit einen wirksamen Opferschutz““, so die Ministerin.

Der Resohilfe Lübeck dankte sie für das Engagement. „“Die Entwicklung hin zu einem humanen und resozialisierungsorientierten Sanktionssystem und dessen Fortentwicklung ist auf Einrichtungen wie die Resohilfe und die sie tragenden Menschen angewiesen. Ihr in 175 Jahren gewachsenes institutionelles Gedächtnis, ihr Engagement und ihre Erfahrung sind für den Strafvollzug in Schleswig-Holstein ein unschätzbarer Wert. Sie sind auch heute aktiver, verlässlicher und geschätzter Partner bei der Resozialisierung von Straftätern. So wird z.B. die Justizvollzugsanstalt Lübeck durch Ihre Arbeit erheblich entlastet. Ich danke den Ehrenamtlichen im Vorstand, aber auch den rund 45 aktiven Freiwilligen, die in der JVA Lübeck vielseitige Gruppenangebote machen und sich in Einzelgesprächen mit Gefangenen engagieren““, sagte Spoorendonk.

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