Landesweiter Verkehrssicherheitstag in Hannover

16. Juni 2016 | Themenbereich: Niedersachsen, Verkehr | Drucken

Die Sicherheit im Straßenverkehr in Niedersachsen steht am Samstag, 18. Juni 2016, erneut im Mittelpunkt bei der Polizei und ihren Kooperationspartnern. Gemeinsam präsentieren sie beim diesjährigen 5. landesweiten Verkehrssicherheitstag den Bürgerinnen und Bürger eine Vielzahl an Themen rund um die Sicherheit in der Mobilität.

Ausrichter der diesjährigen zentralen Auftaktveranstaltung ist die Polizeidirektion Hannover. Unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Ministers für Inneres und Sport, Boris Pistorius, stellt sich die Polizei zusammen mit der Verkehrswacht, dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat und vielen weiteren Partnern von 11 Uhr bis 17 Uhr in Hannover auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofes am Ernst-August-Platz vor. Neben dem Thema des Tages „Ablenkung im Straßenverkehr“ werden alle Akteure ein informatives und abwechslungsreiches Programm für alle Altersgruppen rund um das Thema Straßenverkehr, Mobilität und Sicherheit anbieten – musikalisch begleitet durch die Jazz-Combo der Bundespolizei.

„Smartphones haben unser Leben verändert. Wir können nahezu überall und ständig Nachrichten austauschen, uns informieren, Musik hören, Filme schauen und vieles mehr“, so Minister Pistorius. „Doch im Straßenverkehr kann genau diese Ablenkung tödlich enden, egal, ob man zu Fuß, mit dem Rad oder mit Auto, Lkw oder Motorrad unterwegs ist. Nur wer auf den Verkehr achtet, kann Unfälle vermeiden.“

Der landesweite Verkehrssicherheitstag ist fester Bestandteil der niedersächsischen Verkehrssicherheitsinitiative (VSI) 2020. In dem Zusammenhang verfolgen die verschiedenen Kooperationspartnern der Verkehrssicherheitsarbeit gemeinsam das Ziel, das schwere Unfallgeschehen in Niedersachsen nachhaltig zu verringern.

Ausgehend von den Werten aus 2010 sollen bis zum Jahr 2020 mehr als ein Drittel weniger Verkehrstote und Schwerverletzte auf Niedersachsens Straßen zu verzeichnen sein. 481 Menschen waren 2010 auf Niedersachsens Straßen tödlich verunglückt, 2015 verzeichnete die Polizei 457 Todesopfer im Verkehr.

Landespolizeidirektor Knut Lindenau ergänzt: „Keiner möchte an einem Unfall beteiligt sein und dabei verletzt werden. Insbesondere an solchen nicht, bei denen durch Ablenkung und Nutzung eines Handys Menschen verunglücken oder sogar Todesopfer zu beklagen sind. Mit unserer Aktion „Tippen tötet“ und vielen weiteren Maßnahmen wollen wir die Menschen erneut sensibilisieren, dass Gefahren im Straßenverkehr vielfältig sind. Daher gilt im Verkehr heute wie damals, Augen auf und mit allen Sinnen dabei.“

Neben der Zentralveranstaltung in Hannover finden verteilt in Niedersachsen an diesem und weiteren Tagen davor und danach eine Vielzahl an Aktionen statt. Die Internetpräsenz des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR), einem der Kooperationspartner der VSI 2020, bietet hierzu weitere Informationen.

http://www.tag-der-verkehrssicherheit.de/site/veranst.aspx

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