Dank an Helferinnen und Helfer

31. Mai 2016 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz, Rheinland-Pfalz | Drucken

Die seit Tagen anhaltenden heftigen Unwetter haben in Rheinland-Pfalz schwere Schäden verursacht. Durch Blitzeinschläge wurden Menschen verletzt, es gab Erdrutsche, Stromausfälle, ein Zug entgleiste, Straßen mussten wegen umgestürzter Bäume gesperrt werden,

viele Keller wurden infolge der schweren Regenfälle überflutet und Hagel verursachte weitere Schäden. Seit Samstag sind zahlreiche überwiegend ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der Feuerwehren, des Technischen Hilfswerks, der privaten Hilfsorganisationen, der Polizei und anderer Behörden im Dauereinsatz, um ihren Mitmenschen zu helfen. Ziel ist es, Schlimmeres zu verhindern und die Schäden zu begrenzen. Die Einsätze dauern immer noch an.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Innenminister Roger Lewentz haben sich betroffen über das Ausmaß der Unwetterschäden gezeigt. Sie bedankten sich bei allen an den Hilfemaßnahmen beteiligten Bürgerinnen und Bürgern des Landes Rheinland-Pfalz, vor allem aber bei den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihren großen uneigennützigen Einsatz. „Die vielen tausend Ehrenamtlichen in den Feuerwehren und in den anderen Hilfsorganisationen haben wieder einmal gezeigt, dass wir uns in alltäglichen, aber auch in außergewöhnlichen Notlagen immer auf sie verlassen können. Sie packen an, während andere ihre Handys zücken, die Not anderer filmen und immer öfter auch die Einsatzmaßnahmen behindern. Besonders froh bin ich, dass das Zugunglück an der Mosel glimpflich verlief und es nach dem Blitzeinschlag auf einem Fußballplatz im westpfälzischen Hoppstädten den Opfern wieder besser geht. Ich habe mich noch am Wochenende in einem Telefonat mit dem Verbandsbürgermeister über die Situation vor Ort informiert“, so die Ministerpräsidentin.

Über Schadenssituationen vor Ort verschaffte sich Innenstaatssekretär Günter Kern unter anderem in der Feuerwehreinsatzzentrale St. Goarshausen einen Überblick. Im Bachtal von St. Goarshausen nach Nochern informierte sich Kern über die Straßenüberschwemmungen. Im dem mit am stärksten von den Folgen der Unwetter betroffenen Ortsteil Wellmich machte sich der Staatssekretär unter anderem am teilweise eingestürzten Tennisplatz und an der stark beschädigten L 334 in Richtung Dahlheim ein Bild vom Ausmaß der Schäden. In Dahlheim selbst musste die Grundschule wegen Wasserschäden geschlossen werden. An der B42 zwischen Kestert und Wellmich informierte sich Kern über die Aufräumarbeiten nach einem Erdrutsch.