Fast 6 Prozent mehr Einbrüche im 1. Quartal

24. Mai 2016 | Themenbereich: Security | Drucken

Die Zahl der Wohnungseinbrüche steigt deutlich. Das belegt die am Montag auf der Bundespressekonferenz vorgestellte Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2015.

Dieser Trend hält auch 2016 an: Nach unternehmensinternen Daten aus der Notruf- und Serviceleitstelle der Securitas Deutschland haben die dort eingegangenen Einbruchalarme im ersten Quartal 2016 um fast sechs Prozent zugelegt. „Die starke Dynamik hält weiter an, es ist inzwischen eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die unverändert steigende Tendenz der Wohnungseinbrüche zu senken“, sagte Manfred Buhl, CEO Securitas Deutschland, am Montag.

Aus den von Securitas Deutschland betreuten Objekten hat es im 1. Quartal 2016 gegenüber dem Vorjahresquartal 5,7 Prozent mehr Alarme wegen Einbruch gegeben, dabei waren auffällig stark Baustellen, die Logistik, Drogerien sowie Schulen oder Kitas betroffen. Das vornehmliche Ziel der Diebe sind nach den Zahlen der Securitas Leitstelle nicht nur private Haushalte, sondern auch Handel und Industrie: vor allem Getränke- und Lebensmittelgeschäfte, Handyläden, Baumärkte sowie Banken oder Sparkassen. Die Securitas Leitstellen registrierten bei ihren Kunden nicht nur vollzogene Einbrüche: Unter den erfassten „sonstigen Straftaten“ sind im ersten Quartal 42 Prozent Sachbeschädigungen, 40 Prozent waren versuchte Einbrüche und 12 Prozent Feueralarme. Bei den versuchten Einbrüchen fällt auf, dass Banken (22 Prozent), private Haushalte (11), Einzelhändler (11) und Drogeriemärkte (8) besonders stark betroffen sind.

Für einen effektiven Einbruchschutz sind nach Auffassung der privaten Sicherheitsexperten mehrere Komponenten nötig: Mechanischer Schutz an Fenstern oder Türen; moderne Technik, wie Alarmanlagen, die an eine ständig besetzte Notrufleitzentrale aufgeschaltet sind, ein zertifiziertes und anerkanntes Sicherheitsunternehmen, das im Alarmfall sofort intervenieren kann sowie eine intakte und aufmerksame Nachbarschaft.

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