Virtuelle Besuchsmöglichkeit stärkt familienorientierten Strafvollzug

19. Mai 2016 | Themenbereich: Schleswig-Holstein, Strafvollzug | Drucken

Die Besuchsmöglichkeiten für Angehörige von Gefangenen der Justizvollzugsanstalt Neumünster werden erweitert. Künftig wird auch ein virtueller Besuch per Internetdienst Skype möglich sein. Justizministerin Anke Spoorendonk hat sich heute (18. Mai) über Umsetzung dieses Projektes in der JVA informiert. „“Viele Angehörige haben weder die Zeit noch die finanziellen Mittel, um das Besuchskontingent in der Justizvollzugsanstalt ausschöpfen zu können. Diese neue virtuelle Besuchsmöglichkeit kann daher eine Lücke schließen und bietet im Gegensatz zu Telefonaten den wichtigen „face-to-face“ Kontakt zu der Familie. Mit dieser Technik stärken wir erneut den familienorientierten Strafvollzug““, erklärte die Ministerin.

Der Kontakt zu den Familienangehörigen ist ein elementares Grundbedürfnis und Grundrecht der Inhaftierten. Starke und gefestigte soziale Bindungen tragen dazu bei, dass die Gefangenen während der Inhaftierung nicht noch zusätzlich durch Verlustängste und Trennungen beschwert werden und sie tragen dazu bei, dass die Wiedereingliederung in die Gesellschaft erleichtert wird. Die stärkere Einbeziehung der Familie ist ein wichtiger Pfeiler für die Resozialisierung. In der JVA Neumünster wurde nun ein PC mit Internetanschluss in einem dafür hergerichteten Raum eingerichtet, den die Gefangenen für Videokontakte (in Echtzeit) mit ihren Angehörigen nutzen können.

Das für die Gefangenen kostenlose Modellprojekt soll zunächst sechs Monate erprobt werden. Nach Auswertung der gemachten Erfahrungen wird überlegt, ob die Möglichkeit der Videobesuche auch auf die anderen Anstalten ausgeweitet wird.

Weitere Informationen für Kinder und Jugendliche über den Justizvollzug (familien-orientierter Strafvollzug) finden Sie unter
http://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/J/justizvollzug/infos_kids.html

Verantwortlich für diesen Pressetext: Oliver Breuer | Ministerium für Justiz, Kultur und Europa | Lorentzendamm 35, 24103 Kiel | Telefon 0431 988-3706 | Telefax 0431 988-3704 | E-Mail: pressestelle@jumi.landsh.de | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.mjke.schleswig-holstein.de

NEUMÜNSTER. Die Besuchsmöglichkeiten für Angehörige von Gefangenen der Justizvollzugsanstalt Neumünster werden erweitert. Künftig wird auch ein virtueller Besuch per Internetdienst Skype möglich sein. Justizministerin Anke Spoorendonk hat sich heute (18. Mai) über Umsetzung dieses Projektes in der JVA informiert. „“Viele Angehörige haben weder die Zeit noch die finanziellen Mittel, um das Besuchskontingent in der Justizvollzugsanstalt ausschöpfen zu können. Diese neue virtuelle Besuchsmöglichkeit kann daher eine Lücke schließen und bietet im Gegensatz zu Telefonaten den wichtigen „face-to-face“ Kontakt zu der Familie. Mit dieser Technik stärken wir erneut den familienorientierten Strafvollzug““, erklärte die Ministerin.

Der Kontakt zu den Familienangehörigen ist ein elementares Grundbedürfnis und Grundrecht der Inhaftierten. Starke und gefestigte soziale Bindungen tragen dazu bei, dass die Gefangenen während der Inhaftierung nicht noch zusätzlich durch Verlustängste und Trennungen beschwert werden und sie tragen dazu bei, dass die Wiedereingliederung in die Gesellschaft erleichtert wird. Die stärkere Einbeziehung der Familie ist ein wichtiger Pfeiler für die Resozialisierung. In der JVA Neumünster wurde nun ein PC mit Internetanschluss in einem dafür hergerichteten Raum eingerichtet, den die Gefangenen für Videokontakte (in Echtzeit) mit ihren Angehörigen nutzen können.

Das für die Gefangenen kostenlose Modellprojekt soll zunächst sechs Monate erprobt werden. Nach Auswertung der gemachten Erfahrungen wird überlegt, ob die Möglichkeit der Videobesuche auch auf die anderen Anstalten ausgeweitet wird.

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