Innenminister schafft „Polizei-Vertretungspool“: „Um Familie und Beruf besser in Einklang zu bringen“

13. Mai 2016 | Themenbereich: Polizei, Saarland | Drucken

Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern, setzt Innenminister Bouillon auf einen neuen „Vertretungspool“ bei der saarländischen Polizei – ein Modell, mit dem 40 zusätzliche Ersatzkräfte in der Fläche zur Verfügung stehen und familienbedingt unbesetzte Stellen ausgefüllt werden können.

„Im Rahmen der familienfreundlichen Personalpolitik des Ministeriums für Inneres und Sport werden Dienstbefreiungs- und Teilzeitanträge aus familiären Gründen grundsätzlich großzügig beschieden“, sagt Minister Bouillon. „Damit das auch zukünftig so bleibt, müssen wir kreative Ideen finden, um mit konkreten Maßnahmen personelle Engpässe – gerade auf den Dienststellen – weitestgehend zu vermeiden.“

Der „Vertretungspool“ sieht somit vor, ohne Schaffung neuer Planstellen, auf familienbedingte Vakanzen zu reagieren. Bis zu 40 zusätzliche Ersatzkräfte sollen temporär auf bestehenden Leerstellen geführt werden.
Diese Kräfte resultieren aus 20 Lebensarbeitszeitverlängerungen erfahrener Polizeibeamtinnen und –beamten, die sofort im „Pool“ zur Verfügung stehen, sowie einer zusätzlichen Einstellung von 10 Kommissaranwärterinnen und -anwärtern jeweils in den Jahren 2016 und 2017.

Minister Bouillon: „Diese Maßnahmen ermöglichen es uns, die Vollzugspolizei spürbar zu verstärken ohne den eingeschlagenen Konsolidierungspfad zu verlassen.“
Bouillon weiter: „Mütter und Väter in der Saar-Polizei sollen sich mit gutem Gewissen und Freude ihren Familien widmen können, ohne dass Kolleginnen und Kollegen zusätzlich belastet werden. Der neue ‚Vertretungspool‘ schafft dafür die Voraussetzungen.“

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