Herrmann dankt Polizeiseelsorgern und Kriseninterventionshelfern

11. Mai 2016 | Themenbereich: Bayern, Polizei | Drucken

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute im Rahmen der Jahrestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft der katholischen Polizeiseelsorge allen Polizeiseelsorgern für ihr großartiges Engagement gedankt. Im Anschluss an den Gottesdienst der Erzdiözese Bamberg in der Kirche ‚St. Josef‘ mit Erzbischof Prof. Dr. Ludwig Schick sagte der Minister: „Die Polizeiseelsorge leistet seit vielen Jahren einen unschätzbaren Beitrag bei der Bewältigung von Belastungen und Traumata. Unsere Seelsorger begleiten die Polizistinnen und Polizisten bei schwierigen Einsätzen, geben Halt und Orientierung in scheinbar ausweglosen Situationen und stehen stets mit Rat und Tat zur Seite. Ihr hervorragender Einsatz ist ein mustergültiges Beispiel christlich praktizierter Nächstenliebe. Hierfür ein herzliches Vergelt’s Gott und weiterhin viel Kraft und Erfolg.“

Wie Herrmann erklärte, ist für ihn der Polizeidienst ein besonderes Spiegelbild zentraler christlicher Werte: „Hilfe für die Schwächeren, Beistand für die Opfer und Sorge um die Gerechtigkeit sind wichtige Grundpfeiler unseres Glaubens und unserer Gesellschaft.“ Allerdings seien Polizistinnen und Polizisten im alltäglichen Dienst oft belastenden Ereignissen, Konfliktsituationen, Anfeindungen und Gefahren ausgesetzt. „Nicht selten werden sie unvermittelt mit Extremsituationen konfrontiert oder Opfer von gewalttätigen Übergriffen“, machte Herrmann deutlich. „Den betroffenen Beamten schulden wir unser Mitgefühl, eine lückenlose Aufklärung jeder einzelnen Tat und vor allem auch seelischen und moralischen Beistand.“

Die Bewältigung des erschütternden Zugunglücks von Bad Aibling mit zwölf Toten und mehr als 80 Verletzten bezeichnete Herrmann als Paradebeispiel mitmenschlicher Solidarität und seelischer Hilfeleistung: „Das Engagement und die Hilfsbereitschaft der beteiligten Seelsorger und Kriseninterventionshelfer waren nahezu grenzenlos. Ich danke allen Einsatzkräften für ihre unschätzbare Arbeit. Lassen Sie uns auch die künftigen Herausforderungen mit Optimismus, Zuversicht und Gottvertrauen angehen.“

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