Unangemessene Kritik des Vorstandes von Fortuna Düsseldorf an der Polizei nach dem Spiel MSV Duisburg gegen Fortuna Düsseldorf

4. Mai 2016 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen, Nordrhein Westfalen | Drucken

Dazu der Landesvorsitzende Erich Rettinghaus: „Die Polizei hat bereits frühzeitig und öffentlich die Fans und Besucher des Stadions über Abläufe und Sicherheitsvorkehrungen vor, während und nach dem Spiel hinreichend informiert, um einen friedlichen und reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Ebenso bekannt war allen Fans eine zeitgerechte Ankunft am Stadion, um rechtzeitig bei den Sicherheitsvorkehrungen im Stadioninnenraum
zu sein. Dennoch und trotz mehrfachen Hinweisen starteten die angereisten Fortuna Fans erst kurz vor 18:00 Uhr vom Bahnhof „Im Schlenk“ zum Stadion. Hier kam es bereits zu Ausschreitungen und Angriffen gegen die eingesetzten Polizeibeamten, so dass sich diese mit Pfefferspray und durch Einsatz des Mehrzweckstockes erwehren mussten. Auch bei den Sicherheitskontrollen setzten sich letztlich die Ausschreitungen fort, so dass eine Anzahl von Fortuna Fans ohne Durchsuchung ins Stadion gelangen konnte. Anscheinend
war das auch Ziel dieser sogenannten Fans, um verbotene Pyrotechnik ins Stadion bekommen zu können, die dann auch in der 2. Halbzeit sogar zu einer Spielunterbrechung führte.
Polizei und Ordner wurden mit Flaschen und anderen Gegenständen beworfen. Wieder gab es verletzte Ordner und Polizisten, verbotene gefährliche Pyrotechnik wurde sichergestellt. Friedliche Spiele sehen anders aus! Dass sich nun auch noch der Vorstand von Fortuna Düsseldorf von diesen krawallsuchenden und gewaltbereiten sogenannten Fans instrumentalisieren lässt, ist ausschließlich dem Umstand gezollt, wieder einmal eine verdiente Strafe für den eigenen Verein abzuwenden! So wird das nichts mit friedlichen Spielen! Es kann nicht sein, dass nun wieder die Polizei den schwar-­
zen Peter für einen Verein bekommen soll, der seine „Fans“ nicht im Griff hat! „Sollte sich ein derartiges Fanverhalten etablieren, so kann die Konsequenz nur ein zeitlich befristetes Stadionverbot für alle Fans von Auswärtsmannschaften sein. Wir gehen von einer entsprechenden Strafe für Fortuna Düsseldorf aus und erwarten, dass sich der Vorstand in Zukunft klar von den gewaltbereiten „Fans“ distanziert und sich klar zur Polizei stellt!“