GdP dankt eingesetzten Kräften und friedlichen Demonstranten

25. April 2016 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

So friedlich, wie sie kamen, um mit phantasievollen Aktionen gegen das Freihandelsabkommen zu demonstrierten, so friedlich verließen die rund 40.000 Demonstranten am Samstagnachmittag wieder die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover. Für die mehreren tausend eingesetzten Polizistinnen und Polizisten aus allen Bundesländern und der Bundespolizei ist der Einsatz dennoch nicht vorbei: Am Sonntag wird US-Präsident Obama in Hannover erwartet.

 

Während seines zweitägigen Besuchs wird Obama die Hannover-Messe eröffnen, sich zu Gesprächen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel treffen und bei einer Art „G5-Treffen“ mit europäischen Staats- und Regierungschefs sprechen. GdP-Bundesvorsitzender Oliver Malchow, der gemeinsam mit dem stellvertretenden Bundesvorsitzenden und niedersächsischem GdP-Landesvorsitzenden Dietmar Schilff den Einsatz beobachtete sowie die GdP-Einsatzbetreuung begleitete, dankte den eingesetzten Beamtinnen und Beamten: „Das freundliche Engagement und die gute Atmosphäre unter den Kolleginnen und Kollegen waren beeindruckend und haben sicher auch zur Friedlichkeit des Tages beigetragen.“

 

„Obwohl die Einsatzkräfte zum Teil lange Anreisen und viele Einsatzstunden ableisten mussten, war die Stimmung gut. Die vielen Kolleginnen und Kollegen des Landesbezirks, insbesondere der Jungen Gruppe mit ihrem Bundesvorsitzenden Kevin Komolka, die zur Betreuung der Einsatzkräfte ihr Wochenende opferten, haben daran einen wesentlichen Anteil. Auch unsere Tarifbeschäftigten und Verwaltungsbeamten, die im Hintergrund in der Einsatzorganisation tätig waren, haben Hervorragendes geleistet“, betonte GdP-Landesvorsitzender Schilff.

Probleme mit einer Unterkunft, in der hygienische Mängel von Einsatzkräften aus Nordrhein-Westfalen festgestellt worden waren, wurden umgehend von der GdP und Personalräten aufgegriffen. Der NRW-GdP-Landesvorsitzende und stellvertretende Bundesvorsitzende Arnold Plickert setzte sich dabei massiv für die Lösung der Missstände ein.

Zur Betreuung der Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei war Jörg Radek, stellvertretender Bundesvorsitzender und Chef des GdP-Bezirks Bundespolizei, begleitet von zahlreichen Personalräten, ebenfalls in Hannover im Einsatz. „Dass alle wieder gesund nach Hause kommen, haben wir unserer Polizei, aber auch der Friedlichkeit der Demonstranten zu verdanken“, sagte er.