AussteigerhilfeRechts startet neue Internetpräsenz

18. April 2016 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Niedersachsen | Drucken

Die AussteigerhilfeRechts hat ihren Internetauftritt erneuert. Mit der neuen Website will das Angebot ausstiegswillige Rechtsextremisten zielgerichteter über Möglichkeiten beim Ausstieg aus der rechtsextrem orientierten Szene informieren. Die Zugangsschwelle zu dem kostenlosen Beratungsangebot soll gesenkt werden.

Ziel ist es, die ausstiegsbereiten Angehörigen der rechtsextrem orientierten Szene zu einem möglichst frühen Zeitpunkt ihrer Szenelaufbahn zu erreichen. Denn je tiefer sie in der Szene verankert sind, desto größer sind die Schwierigkeiten beim Ausstiegsprozess. Mit dem Fortdauern der Szenezugehörigkeit steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass auf Szenezugehörigkeiten begründete Straftaten begangen werden. Rechtsextremisten möglichst früh zu erreichen verspricht also zweierlei. Zum einen eine Vereinfachung des Ausstiegsprozesses, zum anderen einen präventiven Effekt auf die Begehung von Straftaten.

Die AussteigerhilfeRechts ist zu erreichen unter:

www.aussteigerhilferechts.de

www.facebook.com/AussteigerhilfeRechts

E-Mail: info@aussteigerhilferechts.de

Tel. 0178 / 74 74 720

Hintergrund:

Die niedersächsische AussteigerhilfeRechts bietet eine kostenfreie Begleitung für ausstiegswillige Angehörige der rechtsextrem orientierten Szene. Das Programm ist ein Baustein im Konzept des Landespräventionsrates Niedersachsen. Qualifizierte Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen betreuen, beraten und unterstützen jeden Rechtsextremisten, der überlegt, sich von der rechtsextrem orientierten Szene zu distanzieren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AussteigerhilfeRechts haben seit Beginn des Programms im Jahr 2001 mehr als die Hälfte aller aufgenommenen Betreuungen positiv abgeschlossen.