Personalratswahl: Polizeibeschäftigte erteilen GdP starkes Mandat

15. April 2016 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Niedersachsen | Drucken

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) behält eine deutliche Mehrheit im Polizeihauptpersonalrat (PHPR). Mit 65,9 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen errang die GdP acht von elf Sitzen im PHPR.
Das gab der Hauptwahlvorstand beim Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport am 14. April bekannt. Damit ändert sich die Sitzverteilung im obersten Polizeipersonalrat, der alle vier Jahre gewählt wird, nicht. Auch in sämtlichen Bezirkspersonalräten in Niedersachsen konnte die GdP ihre Mehrheiten halten oder ausbauen. In den örtlichen Personalräten gab es zudem fast ausschließlich Erfolge der GdP-Listen.
„Die Wahlen haben erneut gezeigt, dass die Positionen der GdP von der weit überwiegenden Mehrheit der Polizeibeschäftigten getragen werden. Aufgrund dieser ausgesprochen starken Unterstützung fordern wir die Landesregierung, die Regierungsfraktionen und die Polizeiführung auf, sofort Maßnahmen einzuleiten, die von der GdP seit längerer Zeit gefordert werden“, sagte der GdP-Landesvorsitzende Dietmar Schilff.
Als erste Maßnahmen erwarte die GdP die unverzügliche Erhöhung der Zulagen bei Nacht- und Wochenendarbeit (DuZ) sowie die Wiedereinführung der Freien Heilfürsorge. „Außerdem brauchen wir sofort ein verbessertes Beförderungsprogramm ohne Beurteilungsdrama und eine Initiative für weitere Perspektiven im Tarif- und Verwaltungsbereich“, forderte Schilff. Weitere notwendige Verbesserungen müssten darüber hinaus in den nächsten Jahren folgen.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ist die mit Abstand größte Interessenvertretung der Polizeibeschäftigten in Niedersachsen. Sie engagiert sich für ihre landesweit rund 14.500 Mitglieder, für die Zukunftsfähigkeit der gesamten Polizei sowie auf dem Gebiet der Gesellschaftspolitik.

 

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