GdP und DGB schaffen Klarheit

5. April 2016 | Themenbereich: Beamten-Tarifrecht | Drucken

Wegen einer öffentlichen Äußerung des Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Reiner Hoffmann, zur Beamtenversorgung kam es zu Irritationen bei den Mitgliedern der Gewerkschaft der Polizei (GdP). Der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow und Reiner Hoffmann haben am Dienstag in einem persönlichen Gespräch Klarheit zur Sache geschaffen. Hoffmann erklärte: „Dass das Beamtenverhältnis und die Beamtenversorgung attraktiv sind und bei der gegenwärtigen demografischen Entwicklung notwendiger als je zuvor, um für den öffentlichen Dienstherr im Wettbewerb gute Anwärterinnen und Anwärter zu gewinnen, ist für DGB und GdP gesetzt. Ich setze mich über den Tag hinaus für die nachhaltige Finanzierung der Altersversorgung ein. Zum Beamtenstatus gehören gute Besoldung und gute Versorgung.“
Der DGB-Vorsitzende weiter: „Wenn die DPolG behauptet, der DGB würde für Einkommens- oder Versorgungssenkung streiten, ist das schlicht gelogen. – Gerade der dbb, in dem die DPolG Mitglied ist, befürwortet aktuell eine Absenkung der Besoldung in der vagen Hoffnung, dies könnte zur Sicherheit der Beamtenversorgung beitragen (http://www.dgb.de/-/V53). Das hat potenziell nicht nur Folgen für die Besoldung und Versorgung der Bundesbeamten, sondern würde auch für Landesbeamtinnen und -beamte mittelbar Folgen haben. Die DPolG stellt also die Tatsachen auf den Kopf!“

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