Fachhochschule der Polizei begrüßt 148 Anwärter zur Ausbildung im mittleren und gehobenen Dienst

1. April 2016 | Themenbereich: Brandenburg, Polizei | Drucken

Die Fachhochschule der Polizei in Oranienburg hat heute 148 neue Anwärter begrüßt. 61 junge Leute beginnen eine zweieinhalbjährige Ausbildung für den mittleren Polizeivollzugsdienst und 87 starten mit dem dreijährigen Bachelor-Studium für den gehobenen Polizeivollzugsdienst. Ferner nehmen 26 Polizisten des mittleren Dienstes am ersten Aufstiegslehrgang des Jahres für den gehobenen Dienst teil, darunter auch ein Beamter des Deutschen Bundestages. Die Fachhochschule bietet diese sechsmonatige Fortbildung zwei Mal pro Jahr für jeweils rund 25 Polizisten an.

„Ich gratuliere Ihnen zu Ihrer erfolgreichen Bewerbung. Den hohen Anforderungen der Fachhochschule ist nur eine Auswahl der Besten gewachsen“, sagte Herbert Trimbach, Leiter der Polizeiabteilung im Innenministerium, in seiner Festansprache. Die Anwärter hatten sich in einem anspruchsvollen Auswahlverfahren unter insgesamt 841 getesteten Bewerbern durchgesetzt. Beworben hatten sich insgesamt 2.153 junge Leute.

„Die Fachhochschule bietet Ihnen einen modernen Campus mit hervorragender Ausstattung. Ihnen stehen kompetente und engagierte Lehrkräfte zur Verfügung. Dafür wird von Ihnen Fleiß, Zielstrebigkeit und ein hohes Maß an Motivation gefordert. Gehen Sie Ihre Ausbildung entschlossen an, dann wird Ihnen der Erfolg nicht verwehrt bleiben“, sagte Trimbach.

Der Abteilungsleiter appellierte auch an den Teamgeist der Anwärter: „Teamarbeit ist schon in den Lehrjahren hilfreich, aber in Ihrem späteren Arbeitsalltag als Polizist elementar und unabdingbar. Das gilt für die Besatzung von Streifenwagen ebenso wie innerhalb von Einsatzhundertschaften oder Spezialeinsatzkommandos. In nur wenigen anderen Berufen sind die Beteiligten so aufeinander angewiesen.“

Seit dem vergangenen Jahr nimmt die Fachhochschule der Polizei zwei Mal im Jahr Anwärter zur Ausbildung und zum Studium auf. Das Angebot war aufgrund der Anhebung der Anwärterzahl notwendig geworden. Wurden im Jahr 2010 lediglich 100 Anwärter aufgenommen, sind es inzwischen mehr als 300. Mit der Aufteilung der Anwärter auf zwei Ernennungstermine im Frühjahr und im Herbst wird eine gleichmäßigere Verteilung der Lehrangebote und Praktika im Jahresverlauf erreicht.

Von den 148 neuen Anwärtern kommt etwas mehr als die Hälfte aus Brandenburg, 41 stammen aus Berlin. Zudem haben junge Leute aus zehn weiteren Bundesländern in Oranienburg ihre Ausbildung oder ihr Studium begonnen. Unter den neuen Anwärtern sind auch zehn ehemalige Zeitsoldaten der Bundeswehr.

Das Durchschnittsalter der Anwärter liegt bei 23 Jahren. 36 Anwärter sind Frauen. Vier Anwärter sind zweisprachig aufgewachsen. So spricht je ein Bachelor-Student neben deutsch auch mazedonisch, russisch oder polnisch auf Muttersprachenniveau. Außerdem spricht ein Anwärter für den mittleren Dienst neben deutsch fließend griechisch.

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