Schröter ehrt Brandenburgs beste Polizeisportler

17. März 2016 | Themenbereich: Brandenburg, Polizei | Drucken

Bei zahlreichen nationalen und internationalen Sportwettkämpfen haben im vergangenen Jahr Brandenburgs Polizeisportlerinnen und Polizeisportler das Land wieder mit sehr guten Ergebnissen vertreten. Innenminister Karl-Heinz Schröter ehrte heute in Potsdam die erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler der Polizei für ihre erzielten Erfolge. Außerdem wurde die beste Dienststelle der Polizei für ihr besonderes Engagement auf dem Gebiet der Gesundheitsförderung ausgezeichnet.

Schröter: „Sie und viele weitere Leistungsträger des Sports in den Reihen unserer Polizei sind Vorbild für alle Polizistinnen und Polizisten. Trotz der hohen Einsatzbelastung der Polizei, dürfen der Dienstsport und die sportlichen Freizeitaktivitäten unserer Polizisten nicht an Bedeutung verlieren. Deshalb bleibt der Sport auch wesentlicher Bestandteil der Dienstplanung in der Polizei.“

Gesundheit und Sport gehören zusammen, führte der Innenminister weiter aus. „Deshalb wird das Breitensportangebot in vielen Dienststellen der Polizei engagiert angenommen. Gesundheitstage, Sportkurse und Turniere, die Abnahme von Sportleistungstest sollen auch dazu beitragen, den Krankenstand zu senken.“

Die Auszeichnung als beste Polizeisportlerin ging an Polizeikommissarin Christin Schön (33) von der Fachhochschule der Polizei. Sie belegte bei der Deutschen Polizeimeisterschaft Ju-Jutsu den 2. Platz.

Als bester Polizeisportler wurde Polizeikommissar Martin Scholz (28) von der 2. Einsatzhundertschaft der Direktion Besondere Dienste geehrt. Er wurde Dritter der Deutschen Polizeimeisterschaft Ju-Jutsu.

Geehrt als beste Spitzensportlerin wurde Polizeikommissaranwärterin Janine Kohlmann (25) für mehrere sehr gute Platzierungen, die sie im Modernen Fünfkampf sowohl im Team als auch im Einzel bei Welt- und Europameisterschaften erzielte. Kohlmann wurde z.B. mit der Frauen-Mannschaft Vizeweltmeisterin und Vizeeuropameisterin 2015.

Als beste Polizeimannschaft zeichnete Schröter das Team Radsport aus. Die Radsportler belegten u.a. bei der Landespolizeimeisterschaft im Mannschaftszeitfahren den 1. Platz.

Der Titel „Beste Dienststelle“ ging diesmal an die 1. Einsatzhundertschaft der Direktion Besondere Dienste. Ihre vielfältigen sportlichen Aktivitäten wirken sich positiv auf den Krankenstand aus, der im Vergleich mit anderen Dienststellen niedrig ist. Teamgeist wird dabei groß geschrieben. U.a. wurde eine hohe Teilnehmerquote am Sportleistungstest erreicht, der von allen 100-prozentig bestanden wurde. Gemeinsam wurde an Sportfesten und Sportleistungstests teilgenommen. Einen Schwerpunkt bilden sportliche Aktivitäten, die die Kondition stärken.