Randale von Abiturienten in Köln, „Mottowochen“ eskalieren in Gewalt

15. März 2016 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen, Nordrhein Westfalen | Drucken

Dazu der Landesvorsitzende Erich Rettinghaus: „Diese ausufernde Gewalt mit Waffen und gefährlichen Gegenständen, ohne Rücksicht auf mögliche dauerhafte körperliche Schädigungen, ist nicht hinnehmbar. Anlass ist das Ende der Schulzeit, welches eigentlich gefeiert werden sollte. Wir beobachten als Polizei bereits zu Halloween eine Ausuferung von Straftaten. Wer glaubt, dass derartige Ereignisse Straftaten rechtfertigen, muss die gesamte Härte des Rechtsstaates spüren.
Es handelt sich hierbei nicht um Streiche, sondern um schwerwiegende Straftaten, welche von Schülern begangen werden und das Leben und die körperliche Unversehrtheit betref-fen. Die weitere Karriere im anstehenden späteren Berufsleben dürfte damit einen deutlichen „Knick“ erleiden.
Dass sich dann auch noch die Gewalt gegen einschreitende Polizeibeamte richtet, ist eine weitere nicht hinnehmbare Eskalation in der Spirale von Gewalt und Verrohung.
Dieser Verrohung der Gesellschaft, von jungen Menschen, gilt es entgegenzuwirken. Da sind Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Staatsanwaltschaften und Polizei gefragt. Es gilt nun zu ermitteln, wer provozierende und verachtende Videos ins Netz stellt und so die Aus-schreitungen anfeuert. Straftäter sind festzunehmen. Ermittelte Täter sind hart zu bestra-fen, damit künftig klar ist, dass ein derartiges kriminelles Verhalten nichts mit dem Abitur zu tun hat.
Von den Schulen ist weiterhin zu prüfen, ob hierbei Rädelsführern und dingfest gemachten Straftätern die Prüfungszulassung zum Abitur entzogen werden kann; ebenso sind mögliche Schulverweise in Erwägung zu ziehen. Hier muss ein deutliches Zeichen gesetzt werden, dass künftig mit solch einem Schwachsinn Schluss ist und wer sich beteiligt mit massiven Konsequenzen zu rechnen hat. “

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