Matthias Zeiser neuer Vizepräsident der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol)

15. März 2016 | Themenbereich: Polizei | Drucken

„Das Team an der Spitze der DHPol ist wieder komplett“, freut sich Prof. Dr. Hans-Jürgen Lange, Präsident der Hochschule. Am Montag, dem 14.03.2016, wurde Matthias Zeiser im Ministerium für Inneres und Kommunales Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf von Ministerialdirigent Wolfgang Düren zum Vizepräsidenten der DHPol bestellt.

Der 48jährige Leitende Kriminaldirektor kommt nicht neu an die DHPol, sondern ist seit 2009 Leiter des Fachgebiets „Kriminalistik – Phänomenbezogene Kriminalstrategie“. 2012 wurde er zudem in das Amt des Sprechers der Lehrenden gewählt. Nun beginnt für Matthias Zeiser ein neuer Abschnitt an der DHPol. Lehre und Forschung kehrt er den Rücken, um sich den internationalen Kooperationen und Netzwerken zuzuwenden, die für die Hochschule eine wachsende Bedeutung haben.

Doch auch das internationale Parkett ist kein wirkliches Neuland für den neuen Vizepräsidenten. Neben einer Ausbildung an der FBI Academy in den USA Anfang der 2000er Jahre gehörte die regelmäßige Durchführung von internationalen Seminaren im Rahmen des Netzwerks der Europäischen Polizei Colleges (CEPOL) zu den Schwerpunkten seiner Arbeit als Fachgebietsleiter. Dabei war ihm die Kontinuität in der internationalen Zusammenarbeit besonders wichtig. So fährt er seit 2011 jährlich nach Tallin, um an der Estnischen Sicherheitsakademie in einem EU-geförderten Masterprogramm Vorlesungen zu halten. Auch in der Forschung ist seine Ausrichtung international, was sich im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts „Risikomanagement der Korruption aus der Perspektive von Unternehmen, Kommunen und Polizei“ an einem Systemvergleich der USA und der Bundesrepublik Deutschland zeigt. In seinem neuen Amt wird Matthias Zeiser seine Erfahrungen in der internationalen Zusammenarbeit sehr gut gebrauchen können.

„Seine Aufgabe wird es zunächst sehr wesentlich sein, die Internationalisierungsstrategie der DHPol, die für die institutionelle Akkreditierung durch den Wissenschaftsrat 2018 vorliegen muss, zu erarbeiten und mit Leben zu füllen“, wie der Präsident der DHPol, Prof. Dr. Hans-Jürgen Lange erläutert.

Bevor Matthias Zeiser 2009 an die Deutsche Hochschule der Polizei kam, durchlief er zahlreiche berufliche Stationen. Begonnen hat sein Berufsweg in der Polizei beim Bundeskriminalamt. Nach dem Studium an der Fachhochschule des Bundes, Abteilung Kriminalpolizei, wechselte Zeiser zur Polizei des Landes Baden-Württemberg. Nach dem Studium für den Aufstieg in den höheren Kriminaldienst, das ihn erstmals nach Münster führte, hatte er verschiedene Führungsfunktionen im Land Baden-Württemberg inne, so dass er auf einen großen kriminalpolizeilichen Erfahrungsschatz zurückgreifen kann. Die neue Aufgabe in der Leitung der Deutschen Hochschule der Polizei bietet ihm die Möglichkeit, seine nationale und internationale Berufserfahrung umfassend einzubringen und neue Impulse für die internationale Kooperation der DHPol zu setzen.

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