„Vertrauen in Integrität der digitalen Welt weiterentwickeln“

26. Februar 2016 | Themenbereich: Hessen, Innere Sicherheit | Drucken

Angesichts der steigenden Zahl von Angriffen im Cyberraum hat der Hessische Innenminister Peter Beuth eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Sicherheitsbehörden, Forschung, IT-Dienstleistern und der Landesverwaltung gefordert.

„Es muss unser gemeinsames Ziel sein, dass das Vertrauen in die Integrität und Verlässlichkeit der digitalen Welt, von der wir mehr und mehr abhängen, nicht nur bewahrt, sondern auch weiterentwickelt wird. Diese Form der übergreifenden Zusammenarbeit unter-streicht dabei einmal mehr: Cybersicherheit ist eine Gemeinschaftsleistung – und nur als solche kann sie auch langfristig erfolgreich sein. Deshalb brauchen wir ein starkes Programm Cybersicherheit@Hessen“, so Innenminister Peter Beuth im Rahmen des ersten hessischen Cybersicherheitsgipfels in Frankfurt am Main.

Der erste Cybersicherheitsgipfel Hessen ist das Resultat einer vielfältigen gemeinsamen Anstrengung und von Maßnahmen für einen freien und sicheren Cyberraum. Cyber-Sicherheit wird immer mehr zu einem Grundpfeiler der öffentlichen Sicherheit in Deutschland. Das ist eine Folge der immer rasanteren Digitalisierung unseres gesamten Lebens und der damit verbundenen Vernetzung zahlreicher Lebensbereiche. Mit dem Cybersicherheitsgipfel leistet das Land Hessen einen zentralen Beitrag zur Bewältigung der damit verbunden Herausforderungen.

„Das Thema Cybersicherheit ist für die Wirtschaft und die Gesellschaft von großer Bedeutung. Wir können also stolz darauf sein, dass in Hessen sich eine der europaweit größten Konzentrationen von Forschungseinrichtungen im Bereich Cybersicherheit befindet. Vor allem mit dem Wissenschaftsstandort Darmstadt konnten wir uns zu einem Hotspot der Cybersicherheitsforschung in Deutschland und Europa entwickeln und prägen die inhaltliche Weiterentwicklung dieses Forschungsbereiches so stark wie sonst kein anderer in Deutschland. Das ist ein großer Erfolg für unser landeseigenes Forschungsförderungsprogramm LOEWE“, so Ingmar Jung, Staatssekretär im Hessischen Wissenschaftsministerium.

Mit der Konstituierung des Runden Tisches „Cybersicherheit Hessen“ sollen Spitzenforschung und Praxis künftig noch besser verzahnt und eine zentrale Säule im Programm Cybersicherheit@Hessen geschaffen werden. Gemeinsam mit dem hessischen Forschungshotspot Cybersicherheit am Standort Darmstadt wird das Land über den Runden Tisch praxisnahe und handhabbare Lösungen auf den Weg bringen, die den Unternehmen, der Verwaltung, aber auch den Bürgerinnen und Bürgern als „Otto-Normalverbrauchern“ des Internets mehr gelebte Sicherheit bieten.

„Mit der heutigen konstituierende Sitzung des Runden Tischs Cybersicherheit sind bereits herausragende Ergebnisse und Vorhaben verbunden. Im Darmstädter Kommuniqué Cybersicherheit haben wir zum Beispiel unsere nachhaltig angelegte Zusammenarbeit und Zielsetzungen festgeschrieben. Mit der Entwicklung einer Veranstaltungsreihe „Bürger und Awareness“ werden wir die Kompetenzen unserer Bürgerinnen und Bürger im Cyberraum stärken“, so Innenminister Peter Beuth.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.