Staatliche Sicherheitsvorsorge – innere und äußere Sicherheit in Deutschland verschmelzen zunehmend

12. Februar 2016 | Themenbereich: Innere Sicherheit | Drucken

Zum neunten Mal fand das Seminar „Staatliche Sicherheitsvorsorge“ an der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz vom 10. – 11. Februar 2016 in Bad-Neuenahr statt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten sich an zwei Tagen zu verschiedenen Themen der Sicherheitsvorsorge austauschen und fortbilden. Auf der Tagesordnung stand unter anderem ein Besuch der Universität der Vereinten Nationen in Bonn.

Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutzes und Katastrophenhilfe betonte die Bedeutung der Thematik: „„Es ist mittlerweile überdeutlich, dass die innere und äußere Sicherheit in Deutschland zunehmend verschmelzen. Ereignisse – auch wenn sie in für uns weit entfernten, abgelegen erscheinenden Regionen ihren Ursprung haben – können auch für Deutschland und in Deutschland von besonderer Relevanz sein.““

Unger unterstrich weiter, dass in den letzten Jahren die Bedrohungen durch Naturkatastrophen sowie durch den transnationalen Terrorismus und seine Auswirkungen auf die Bevölkerung im Zentrum der Arbeit standen. Inzwischen hätten aber der „Zivilschutz“ und die „Zivile Verteidigung“ wieder deutlich an Bedeutung gewonnen.

Das Seminar, das gemeinsam mit der Bundesakademie für Sicherheitspolitik als Kooperationspartner und der höchsten sicherheitspolitischen Bildungsstädte in Deutschland ausgerichtet wird, ist für das BBK von besonderer Bedeutung. Konzept und Format geben beiden Partnern Gelegenheit, wichtige und zukunftsträchtige Themen zu erläutern und an Führungskräfte und Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger der Bundes- und Landesressorts, wie auch nachgeordneter Behörden und unterstellter Bereiche heranzutragen und mit ihnen zu diskutieren.

 

Quelle: BBK