Soko Asyl

15. Januar 2016 | Themenbereich: Innere Sicherheit | Drucken

Flüchtlingskriminalität war lange ein Tabuthema. Doch seit den Vorfällen am Kölner Hauptbahnhof in der Silvesternacht sind deutschlandweit heftige Diskussionen ausgebrochen. So waren es allem Anschein nach tatsächlich Flüchtlinge, die dort in Horden hunderte Frauen sexuell belästigt und ausgeraubt haben. Der Vorfall hat die Nation geschockt und wirft einen dunklen Schatten über Deutschlands Willkommenskultur gegenüber Menschen auf der Flucht.

Doch ist sexistische Vergewaltigungskultur wirklich ein Import von afrikanischen Flüchtlingen? Gab es bereits vor Silvester gehäuft Sexualstraftaten von Flüchtlinge? Steigt die Kriminalität tatsächlich durch den Flüchtlingsstrom an? In den Medien wird heiß diskutiert. Wirklich Bescheid wissen aber leider wenige.

Kriminaldirektor Ulf Küch ist einer der wenigen in Deutschland, der das Ausmaß der Flüchtlingskriminalität realistisch einschätzen kann. Der stellvertretende Vorsitzende des „Bund Deutscher Kriminalbeamter“ hat als Kripo-Chef in Braunschweig im Sommer 2015 die erste Sonderkommission in Sachen Flüchtlingskriminalität eingerichtet. In seinem Buch Buch „SOKO Asyl – Eine Sonderkommission offenbart überraschende Wahrheiten über Flüchtlingskriminalität“, das am 28. Januar 2016 im riva Verlag erscheint, reden er und seine Kollegen erstmals öffentlich Klartext. Sie berichten von eingeschleusten organisierten Kriminellen, Sexualdelikten, Raubüberfällen oder Drogenhandel. Gleichzeitig grenzen sie die tatsächlichen Probleme klar von Gerüchten ab, die von vielen Interessensgruppen genutzt werden, um Angst in der Bevölkerung zu schüren, und warnen vor einem Generalverdacht.