Das Problem heißt organisierte Kriminalität

13. Januar 2016 | Themenbereich: Kriminalität, Schleswig-Holstein | Drucken

Zur heute von Innenminister Studt vorgestellten Statistik zum Wohnungseinbruchdiebstahl sagt der innenpolitische Sprecher der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Burkhard Peters:

Wohnungseinbrüche fügen den Betroffenen nicht nur einen erheblichen materiellen Schaden zu, sondern sind auch massive Eingriffe in die empfindlichsten Bereiche unserer Privatsphäre. Das häufig folgende Unsicherheitsgefühl innerhalb der eigenen vier Wände ist für viele Opfer eine jahrelange Belastung. Steigende Einbruchszahlen schüren zudem Ängste in der gesamten Bevölkerung, zum Opfer zu werden.

Schleswig-Holstein steht im Visier organisierter Einbruchskriminalität. Dieser Tatsache müssen wir mit seriösen Konzepten begegnen. Der schrille Alarmismus des CDU-Landesvorsitzenden zeugt nur von seiner Unkenntnis. Spezialisierte Ermittlungsgruppen und eine enge Zusammenarbeit mit Hamburg sind bereits feste Bestandteile der schleswig-holsteinischen Polizeiarbeit.

Das Problem heißt organisierte Kriminalität. Und dieser begegnen wir am besten mit organisierter und verstärkter Polizeiarbeit! Wie wir es bereits beschlossen haben und durchführen.

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
im Schleswig-Holsteinischen Landtag