Erweiterung des Polizeipräsidiums Reutlingen mit Führungs- und Lagezentrum

17. Dezember 2015 | Themenbereich: Baden-Württemberg, Polizei | Drucken

Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft hat die Baufreigabe für die Erweiterung des Polizeipräsidiums Reutlingen und das neue Führungs- und Lagezentrum mit Gesamtbaukosten in Höhe von 11 Millionen Euro erteilt. Die Bauarbeiten sollen im Frühjahr 2016 begonnen werden. Eine Fertigstellung wird bis Ende 2017 angestrebt.

„Mit der Erweiterung des Polizeipräsidiums Reutlingen und der Einrichtung des neuen Führungs- und Lagezentrums investiert das Land in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Durch die bauliche Umsetzung der Polizeistrukturreform am Standort Reutlingen werden die bestmöglichen technischen und baulichen Voraussetzungen für die Einsatzbereitschaft der Polizei geschaffen“, sagte Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid anlässlich der Baufreigabe.

Innenminister Reinhold Gall: „Leistungsstarke und moderne Führungs- und Lagezentren bei den regionalen Polizeipräsidien sind das Herz der seit 2014 geltenden neuen Polizeistruktur. Damit gewährleisten wir ein flächendeckendes und hochwertiges Einsatzmanagement. Eines der Reformziele war, diese Zentren personell und technisch bestmöglich auszustatten. Deshalb freue ich mich über die jetzt erteilte Baufreigabe für den Erweiterungsbau und den Ausbau des Führungs- und Lagezentrums des Polizeipräsidiums Reutlingen, denn damit machen wir dort einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zu noch mehr Professionalität in der Einsatzlagenbewältigung.“

Im Rahmen der Polizeireform des Landes Baden-Württembergs wurde Reutlingen einer von insgesamt 12 Standorten für regionale Polizeipräsidien. Das Polizeipräsidium Reutlingen soll am Standort Kaiserstraße/Bismarckstraße konzentriert werden. Die fehlenden Flächen sollen in einem Erweiterungsbau an der Bismarckstraße umgesetzt werden.

Der 50 Meter lange Neubau steht mit seiner Stirnseite an der Bismarckstraße und orientiert sich somit an den Proportionen der vorhandenen Villenstruktur. Der Entwurf sieht drei Vollgeschosse und ein Dachgeschoss als Technikzentrale vor. Im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss werden die Büros für die Polizeibeamten und -beamtinnen untergebracht. Im zweiten Obergeschoss wird das Führungs- und Lagezentrum eingerichtet. Insgesamt werden 70 Arbeitsplätze für die Leitung des Präsidiums, die Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit, Teile des Führungs- und Einsatzstabes einschließlich Führungs- und Lagezentrum (FLZ) und die Leitung der Direktion Polizeireviere geschaffen.

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