Ausbau des Führungs- und Lagezentrums des Polizeipräsidiums Freiburg

10. Dezember 2015 | Themenbereich: Baden-Württemberg, Polizei | Drucken

Moderne Fürhrungs- und Lagezentren sind wichtig für ein flächendeckendes und hochwertiges Einsatzmanagement. Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft hat jetzt die Baufreigabe für den Ausbau des Führungs- und Lagezentrums des Polizeipräsidiums Freiburg erteilt. Damit realisiert das Land weitere entscheidende Schritte zur Umsetzung der Polizeireform.

„Mit dem Ausbau des Führungs- und Lagezentrums am Standort Bissierstraße in Freiburg investiert das Land Baden-Württemberg in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Mit der Baumaßnahme werden weitere entscheidende Schritte zur Umsetzung der Polizeistrukturreform realisiert“, sagte Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid anlässlich der Baufreigabe. „Das Land investiert weitere 3,1 Millionen Euro in die bauliche Umsetzung der Polizeistruktur“, so der Minister.

„Um ein flächendeckendes und hochwertiges Einsatzmanagement gewährleisten zu können,” so Innenminister Reinhold Gall, „brauchen wir leistungsstarke und moderne Führungs- und Lagezentren bei den regionalen Polizeipräsidien. Sie sind das Herz der seit 2014 geltenden neuen Polizeistruktur. Eines der Reformziele war, diese Zentren personell und technisch bestmöglich auszustatten. Deshalb freue ich mich über die Baufreigabe für den Ausbau des Führungs- und Lagezentrums des Polizeipräsidiums Freiburg, denn damit machen wir in Freiburg einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zu noch mehr Professionalität in der Einsatzlagenbewältigung.“

Das in den 1970er-Jahren in Stahlbetonbauweise errichtete Gebäude in der Bissierstraße 1 umfasst drei Flügelbauten mit einem zentralen Treppenhaus.

Der Einbau des Führungs- und Lagezentrums ist im 4. Obergeschoss des West- und Ostflügels vorgesehen. Im Alemannensaal des Westflügels sollen im gesicherten Bereich die Leitstelle und der Lageraum für besondere Einsatzlagen einschließlich des Serverraumes neu eingerichtet werden. Für den Ostflügel ist die Unterbringung weiterer Büro- und Besprechungsräume vorgesehen.

Die gesamte Baumaßnahme wird bei laufendem Betrieb durchgeführt. Mit der Baumaßnahme soll Anfang 2016 begonnen werden. Die Fertigstellung ist bis Mitte 2017 vorgesehen.

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