20 Jahre Sicherheitsgruppe Justizvollzug in Sachsen

4. Dezember 2015 | Themenbereich: Sachsen, Strafvollzug | Drucken

Gestern hat die Sicherheitsgruppe Justizvollzug in der Justizvollzugsanstalt Waldheim ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert. Sie wurde im Jahr 1995 zur Erledigung besonders sicherheitsrelevanter Aufgaben gegründet. Die Sicherheitsgruppe besteht derzeit aus drei haupt- und fünfzehn nebenamtlichen Mitgliedern aus den sächsischen Justizvollzugsanstalten.

Justizminister Sebastian Gemkow: „Der Justizvollzug leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur inneren Sicherheit unseres Landes. Er schützt die Allgemeinheit vor gefährlichen Straftätern und bereitet die Gefangenen durch geeignete Resozialisierungsmaßnahmen auf ein rechtschaffenes Leben in der Gemeinschaft vor. Die Unterstützung durch die Sicherheitsgruppe Justizvollzug bei der Erledigung dieses Auftrags ist essentiell.“

Die Sicherheitsgruppe ist bei der Justizvollzugsanstalt Waldheim angesiedelt. Die nebenamtlichen Mitglieder verrichten ihren Dienst in ihren jeweiligen Stammanstalten und werden im Einzelfall vom Leiter der Sicherheitsgruppe für die besonderen Aufgaben angefordert. Zu den Aufgaben der Sicherheitsgruppe gehören insbesondere die Durchführung von größer angelegten Durchsuchungseinsätzen in den Justizvollzugsanstalten, die Vor- und Ausführung von gefährlichen Gefangenen, die Aus- und Fortbildung der Bediensteten in Sicherheitsfragen sowie die Beratung der Justizvollzugsanstalten und des Staatsministeriums der Justiz bei allen sicherheitsrelevanten Themen. Darüber hinaus kooperiert die Sicherheitsgruppe eng mit den Sicherheitsgruppen anderer Bundesländer, insbesondere mit Thüringen und Sachsen-Anhalt im Rahmen der „Initiative Mitteldeutschland“ und führt in diesem Rahmen mit ihren Kollegen gemeinsame Durchsuchungseinsätze durch.