Staatssekretärin ehrt beste Justizvollzugsfachwirtinnen und -fachwirte Niedersachsens

20. November 2015 | Themenbereich: Justiz, Niedersachsen | Drucken

Heute haben die drei lehrgangsbesten Justizvollzugsfachwirtinnen und Justizvollzugsfachwirte Niedersachsens ihre Zeugnisse aus der Hand der Staatssekretärin im Niedersächsischen Justizministerium, Stefanie Otte, erhalten. Die Feierstunde fand im Bildungsinstitut für den niedersächsischen Justizvollzug in Wolfenbüttel statt. Stefanie Otte ehrte die Nachwuchskräfte für den niedersächsischen Justizvollzug mit den Worten:

„Auf Sie wartet eine spannende, anspruchsvolle, aber auch verantwortungsvolle Aufgabe innerhalb unserer Justizvollzugsanstalten. Sie haben durch Ihre Leistungen bewiesen, dass Sie für diese Aufgabe bestens gerüstet und geeignet sind. Darauf können Sie stolz sein, und mit Ihnen all die Menschen, die Sie auf Ihrem Weg begleitet und unterstützt haben. Wir sind froh und glücklich, Sie in unseren Reihen zu wissen. Denn eine gute Ausbildung ist Voraussetzung für einen erfolgreichen Justizvollzug.“

Insgesamt schlossen am heutigen Tag 45 Anwärterinnen und Anwärter den theoretischen Teil ihrer zweijährigen Ausbildung ab und dürfen sich nach der noch ausstehenden mündlichen Prüfung Justizvollzugsfachwirtin bzw. Justizvollzugsfachwirt nennen. Alle Absolventinnen und Absolventen können im Anschluss in das Beamtenverhältnis auf Probe übernommen werden und versehen künftig ihren Dienst in einer der 13 niedersächsischen Justizvollzugsanstalten. Nach der Probezeit, die in der Regel drei Jahre dauert, erfolgt die Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit.

Niedersachsen bildet derzeit zirka 80 Justizvollzugsfachwirtinnen und -fachwirte jährlich aus. Sie versorgen, betreuen und sichern die Gefangenen in den verschiedenen Justizvollzugseinrichtungen in ganz Niedersachsen und stellen damit die größte Gruppe der im Justizvollzug Beschäftigten dar. Die Justizvollzugsfachwirtinnen und -fachwirte arbeiten in den Justizvollzugsanstalten beispielsweise im Stations- und Betreuungsdienst, der Krankenpflege, in der Aus- und Vorführung, dem Transportdienst sowie dem Kontroll- und Pfortendienst.

Im Bildungsinstitut des niedersächsischen Justizvollzuges lernen die Anwärterinnen und Anwärter in rund 800 Unterrichtsstunden die theoretischen Grundlagen für ihre künftige Tätigkeit. Den praktischen Teil absolvieren sie in den Justizvollzugsanstalten. Unterrichtet werden Fächer wie Vollzugspraxis, Psychologie, Kriminologie, Strafrecht, Verwaltungsrecht sowie Pädagogik. Darüber hinaus stehen berufsspezifische Konfliktbewältigung, Selbstverteidigung, Waffenkunde und Sport auf dem Stundenplan.

Ansprechpartner für den Inhalt dieser Presseinformation:

Frau Marika Tödt
Nds. Justizministerium

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