Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte und Moscheen werden konsequent verfolgt

17. November 2015 | Themenbereich: Baden-Württemberg, Innere Sicherheit | Drucken

„Die Polizei Baden-Württemberg verfolgt Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte und Moscheen konsequent und mit langem Atem. Ein weiteres Beispiel dafür ist die Aufklärung der Hakenkreuz-Schmierereien an der Mögglinger Moschee vom 19. September“, sagte Innenminister Reinhold Gall mit Verweis auf die heute von der Staatsanwaltschaft Ellwangen bekannt gegebenen Ermittlungsergebnisse der Kriminalpolizeidirektion Waiblingen gegen zwei 24 und 26 Jahre alten, im Altkreis Schwäbisch Gmünd wohnhaften Männern. Die beiden Beschuldigten werden der Volksverhetzung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verdächtigt.

Nach dem Brand in der geplanten Asylbewerberunterkunft im Remchinger Ortsteil Singen in der Nacht vom 17. auf den 18. Juli hatte die akribische und vor allem hartnäckige Arbeit der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Karlsruhe zu einem dringenden Tatverdacht gegen einen Mann aus dem Enzkreis geführt, gegen den Haftbefehl erging.