GdP begrüßt kurzfristige Absage des Länderspiels in Hannover

17. November 2015 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Die Absage des Fußball-Länderspiels Deutschland gegen die Niederlande in buchstäblicher letzter Minute vor dem Anpfiff hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) am Dienstagabend als richtige Entscheidung begrüßt. „Nach den Terroranschlägen von Paris wäre es verantwortungslos, ein Risiko einzugehen, wenn die Sicherheitslage unklar ist. Die Einsatzleitung der Polizei in Hannover wird die Gefährdung richtig beurteilt und nicht leichtfertig gehandelt haben“, sagte der stellvertretende Bundesvorsitzende Jörg Radek in Berlin.
Die Spielabsage, so der GdP-Vize, werde bei zahllosen Fußballfans für Enttäuschung gesorgt haben. Bei der Abwägung zwischen Spiel und Spaß einerseits und Gesundheit und Leben andererseits könne es jedoch keine andere Antwort geben. Dietmar Schilff, ebenso stellvertretender GdP-Bundesvorsitzender und Chef der GdP Niedersachsen, betonte, dass Vorsicht in Zeiten wie diesen angebrachter sei, als ein unkalkulierbares Risiko einzugehen. Schilff hatte die Sicherheitslage rund um den Fußballklassiker seit den Mittagsstunden vor Ort in Hannover intensiv beobachtet.