Sicherheitsbehörden bleiben extrem wachsam

16. November 2015 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Rheinland-Pfalz | Drucken

Innenminister Roger Lewentz hat nach den Anschlägen von Paris die besonders erhöhte Wachsamkeit der rheinland-pfälzischen Sicherheitsorgane hervorgehoben. „Polizei und Verfassungsschutz sind auch nach dem Wochenende hoch sensibilisiert. Die Landespolizei wird gemeinsam mit der Bundespolizei die Kontrollen im Grenzgebiet zu Frankreich und Belgien stark intensivieren“, sagte Lewentz am Montag. Außerdem stünden die Sicherheitsorgane von Ländern, Bund und auch den Nachbarstaaten in sehr engem Kontakt.

Der Minister betonte zudem: „Auch unsere Polizei wird wie bundesweit vereinbart Maschinenpistolen und spezielle Schutzwesten in den Streifenwagen mitführen.“ Zudem seien die Spezialkräfte im Land nach wie vor in Bereitschaft versetzt und in der Lage, sich binnen 30 Minuten zusammenzuziehen. „Wir demokratischen Staaten müssen alles tun, um Terror und Extremismus die Stirn zu bieten“, so Lewentz.

Der Minister kündigte an, dass die Polizei bei anstehenden Großveranstaltungen wie Weihnachtsmärkten die Gefährdungslage genau analysieren werde. „Wir wollen und dürfen nicht in Panik verfallen, müssen aber Vorsorge treffen“, so Lewentz. Bisher gebe es für Deutschland keine konkreten Hinweise auf einen Terroranschlag, dennoch wisse man, dass Europa im Fokus der Terrorgruppe IS stehe. „Wir alle müssen wachsam und sensibel sein, um mögliche Radikalisierungen frühzeitig zu erkennen und gegensteuern zu können“, fügte Lewentz hinzu.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

Kerstin Mayer