GdP setzt sich für behinderte Menschen in der Polizei ein

16. November 2015 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Die neu gegründete Kommission für Belange von Menschen mit Behinderung in der Polizei ist erstmals Mitte November in der Bundesgeschäftsstelle der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Berlin zusammengekommen. Der stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende Dietmar Schilff, der die Vertreterinnen und Vertreter der Schwerbehindertenvertretungen aus den GdP-Landesbezirken und -Bezirken begrüßte, wies auf die Wichtigkeit der Arbeit für Menschen mit Behinderung hin. Durch die Konstituierung dieses Gremiums finde dies auch ihre formale Anbindung an die gewerkschaftspolitische Arbeit. Aus ihrem Kreis bestimmten sie Rainer Ritter (Berlin), Kai Abeln (Bundespolizei) und Inge Jänsch (Sachsen-Anhalt) zu ihren Sprecherinnen und Sprechern.

Die in der zweitägigen Sitzung behandelten Themen reichten von Reformvorschlägen des Schwerbehindertenrechts über das Bundesteilhabegesetz bis zur Stärkung des Betrieblichen Eingliederungsmanagements sowie der Situation Beschäftigter (Vollzug/Verwaltung/Tarif) in Verwaltung und Betrieben. Die Diskussion zeigte dabei die geballte Kompetenz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Gast am ersten Tag war die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag Dr. Carola Reimann, zuständig für Arbeit und Soziales, Frauen, Senioren, Familie und Jugend. Sie sprach zu den Reformvorhaben im Schwerbehindertenrecht, Bundesteilhabegesetz und bei der Pflege. Die Schwerbehindertenvertreterinnen und -vertretern gaben ihrerseits der Politikerin ihre Anforderungen an eine wirkliche Reform des Schwerbehindertenrechts mit.

Die Schwerbehindertenvertretung bei Bund und Ländern vertritt über 15.000 Schwerbehinderte und Gleichgestellte in der Polizei.