Festnahme nach Brand einer geplanten Asylbewerberunterkunft

19. Oktober 2015 | Themenbereich: Baden-Württemberg, Innere Sicherheit | Drucken

Nach dem Brand in der geplanten Asylbewerberunterkunft im Remchinger Ortsteil Singen in der Nacht vom 17. auf den 18. Juli 2015 hat die akribische und vor allem hartnäckige Arbeit der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Karlsruhe zu einem dringenden Tatverdacht gegen einen Mann aus dem Enzkreis geführt, gegen den nunmehr Haftbefehl erging.

„Wir setzen damit ein deutliches Zeichen. Rechtsradikale Brandstifter und Hetzer müssen wissen: Es gibt keine rechtsfreien Räume in Baden-Württemberg. Brandstiftung ist ein schweres Verbrechen und wird mit aller Konsequenz und Akribie verfolgt“, betonte Innenminister Reinhold Gall.

„Seit Monaten kommen täglich hunderte von Menschen in unser Land, um hier Asyl zu suchen. Die Aufnahme, Unterbringung und Versorgung dieser Menschen stellt unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen“, sagte Minister Gall. „Trotz meines Verständnisses für Sorgen und Ängste vieler Bürgerinnen und Bürger verurteile ich dumpfe, fremdenfeindliche und rechtsradikale Parolen aufs schärfste. Vor allem die Zunahme von rechtsmotivierten Straftaten gegen Flüchtlingsheime in den vergangenen Monaten beobachte ich mit großer Sorge. Insbesondere Gewalttaten an solchen Unterkünften, wie etwa Brandstiftungen, sind verabscheuungswürdig und werden von den Sicherheitsbehörden in Baden-Württemberg mit allen Mitteln des Rechtsstaates konsequent und mit langem Atem bekämpft.“

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