Veranstaltungsreihe für Schöffinnen und Schöffen

7. Oktober 2015 | Themenbereich: Bremen, Justiz | Drucken

Der Senator für Justiz und Verfassung bietet in Zusammenarbeit mit der Bremer Volkshochschule erstmals eine Veranstaltungsreihe für Schöffinnen und Schöffen an. Mit diesem kostenfreien Informationsangebot sollen die gewählten Schöffinnen und Schöffen bei der Ausübung ihres wichtigen und vielschichtigen Ehrenamtes unterstützt werden. In den Veranstaltungen informieren Praktiker u.a. aus den Bereichen Justiz, Polizei, Justizvollzug, Bewährungs- und Opferhilfe über ihre Arbeit.

Justizstaatsrat Prof. Matthias Stauch erklärt zu der neuen Veranstaltungsreihe: „Ich bin hoch erfreut, dass wir zusammen mit der VHS diese Informationsveranstaltungen durchführen können und so die Fortbildung für Schöffinnen und Schöffen weiter ausbauen. Die Schöffinnen und Schöffen tragen eine enorme Verantwortung im Strafverfahren und leisten einen wichtigen Beitrag zu einer bürgernahen und nachvollziehbaren Rechtsprechung.“

Dr. Sabina Schoefer, Direktorin der Bremer Volkshochschule, freut sich ebenfalls über die Kooperation: „Für uns ist es von besonderer Bedeutung, die Prozesse einer aktiven Bürgerbeteiligung an der Gesellschaft mit zu unterstützen.“

Die Veranstaltungsreihe beginnt am Mittwoch, 14. Oktober 2015 um 19.00 Uhr mit einem Vortrag zum Thema „Justizalltag – Von der Straftat zur Anklageerhebung“. Staatsanwältin Dr. Silke Noltensmeier von der Staatsanwaltschaft Bremen und der Leiter des Fortbildungsinstituts der Polizei Bremen, Ralf-Gunter Pestrup, werden über die Rolle von Polizei und Staatsanwaltschaft bei den Ermittlungen nach einer Straftat berichten. Wie bei allen anderen Veranstaltungen auch soll nach dem Vortrag ausreichend Zeit für eine Diskussion und einen Austausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestehen.

Die weiteren Veranstaltungen und Termine sind dem beigefügten Flyer sowie dem aktuellen Programm der Bremer VHS zu entnehmen. Sie widmen sich den Themen „Der Justizalltag – Die Hauptverhandlung in Theorie und Praxis“, „Täterorientierte Justiz – und wo bleibt das Opfer?“, „Strafvollzug heute“ sowie „Sexualstraftaten – Aufarbeitung, Ahndung, Folgen und Zusammenarbeit der Behörden“.

Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist gebührenfrei, eine vorherige Anmeldung bei der Volkshochschule (Telefon: 0421/ 361-12345) ist erforderlich.