Bundesinnenminister de Maizière muss jetzt handeln!

5. Oktober 2015 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Insgesamt werden nach den neuesten Schätzungen dieses Jahr 1,5 Millionen Flüchtlinge erwartet. Bis zu 10.000 Flüchtlinge pro Tag sollen aktuellen Prognosen zu Folge in den Monaten November und Dezember nach Deutschland kommen. Mit Masse werden auch diese Menschen wieder über die deutsch-österreichische Grenze einreisen. Die Dauerbelastung der Bundespolizei wird also anhalten und noch weiter zunehmen.

„Ich frage mich, wann Bundesinnenminister de Maizière endlich damit beginnt, zusätzliche Unterstützungskräfte für die Bundespolizei zu rekrutieren, einzustellen und auszubilden“, so Ernst G. Walter, Bundesvorsitzender der DPolG Bundespolizeigewerkschaft heute.

Die zugesagten 3000 neuen Stellen für die Bundespolizei helfen in der jetzigen Situation nicht weiter, denn die Ausbildung der neuen Polizisten dauert Jahre. Und auch die 160 gerade zugewiesenen Zollanwärter sind nach Meinung des Gewerkschaftschefs nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Tarifbeschäftigte zur Unterstützung der völlig überlasteten Bundespolizisten an der Südgrenze würden dagegen kurzfristig wirkliche Entlastung bringen, da sie sofort angeworben und rasch eingesetzt werden könnten. Nach Einschätzung der DPolG Bundespolizeigewerkschaft könnte die Bundespolizei bis zu tausend solcher zusätzlichen Bundespolizeilichen Unterstützungskräfte mehr als gut gebrauchen. Walter: „Es ist bereits viertel nach Zwölf! Wenn das so ohne kurzfristige Unterstützung weitergeht, fährt die Bundespolizei voll gegen die Wand!“

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  1. Politiker: „Meine Damen und Herren, dank unserer Bemühungen, die Polizei zu schwächen, sind wir nun an dem glorreichen Punkt angelangt, das die Polizei endlich genötigt ist, nach dem Einsatz der Bundeswehr zu betteln und wir werden das Grundgesetz ändern!“

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