Niedersächsische Akademie für Brand- und Katastrophenschutz wird Ausbildungsbetrieb kurzfristig wieder aufnehmen

1. Oktober 2015 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz, Niedersachsen | Drucken

In den Liegenschaften der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz (NABK) in Loy (Kreis Ammerland) und Celle wird der Ausbildungsbetrieb voraussichtlich in zwei Wochen wieder aufgenommen werden. Die Ausbildung war in der vergangenen Woche (24. September 2015) zunächst kurzfristig ausgesetzt worden, um dort – zeitlich befristet – Flüchtlinge unterbringen zu können.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius: „Wir hatten angekündigt, dass die Wiederaufnahme des Lehrbetriebs höchste Priorität hat und dass dieser Schritt zu diesem Zeitpunkt alternativlos war. Ich bin deshalb sehr froh, dass der Ausbildungsbetrieb schnell weitergeführt werden kann, nachdem andere Lösungen gefunden worden sind. Allein am vergangenen Wochenende mussten sehr kurzfristig 2100 Notunterkunftsplätze geschaffen werden, um allen Flüchtlingen ein Dach über dem Kopf anbieten zu können. Dies war nur durch die Einbeziehung der landeseigenen Akademie möglich.“

In den vergangenen Wochen hat das Land an mehr als 20 Standorten bereits fast 10.000 Notunterkunftsplätze geschaffen. Das Ministerium hatte ausdrücklich darauf hingewiesen, dass diese außergewöhnliche Situation die freiwilligen Helferinnen und Helfer der Feuerwehr nur kurzzeitig belasten werde. Auch andere Länder (wie Hamburg, Baden-Württemberg oder Brandenburg) haben unter deutlicher Einschränkung des Ausbildungsbetriebes bereits Flüchtlinge in ihren Landesfeuerwehrschulen untergebracht.


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