Genügend Aufgaben für gesundheitlich eingeschränkte Kollegen

24. September 2015 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Zu einem Gespräch über aktuelle Herausforderungen trafen sich in Berlin Vertreter der DPolG Kommission Behindertenangelegenheiten mit der AG Schwerbehindertenvertretung Polizei des Bundes und der Länder. Im Mittelpunkt stand die Situation gesundheitlich eingeschränkter Polizeibeamter/innen.

DPolG Bundesvorsitzender Rainer Wendt, der an dem Treffen teilnahm, sagte: „Gerade in der jetzigen Situation können wir als Bund oder Länder es uns nicht leisten, Beschäftigte in den vorzeitigen Ruhestand zu versetzen, nur weil sie gesundheitliche Einschränkungen besitzen. Es gibt gerade jetzt, wo wir durch die zunehmende Anzahl an Flüchtlingen nicht wissen, wer die vielen Verfahren bearbeiten soll, genügend Aufgaben für gesundheitlich eingeschränkte Kolleginnen und Kollegen.

Der Vorsitzende der DPolG Kommission Behindertenangelegenheiten, Frank Richter, fügte hinzu: „Es ist doch ein Irrsinn, dass wir versuchen Pensionäre zur Rückkehr in den Dienst zu überreden und gleichzeitig Mitarbeiter vorzeitig in den Ruhestand schicken.“

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.