NRW-Polizei sorgt für Sicherheit von Flüchtlingen im Straßenverkehr

23. September 2015 | Themenbereich: Nordrhein Westfalen, Verkehr | Drucken

Die NRW-Polizei sorgt für mehr Sicherheit von Flüchtlingen im Straßenverkehr. So bietet die Aachener Polizei für sie ein spezielles Fahrradtraining an.„Wir wollen, dass die Flüchtlinge mit dem Rad sicher und unfallfrei unterwegssind“, erläuterte Innenminister Ralf Jäger am Mittwoch in Stolberg bei
Aachen. „Für die Menschen, die aus Kriegsgebieten geflohen sind, ist in  Deutschland vieles anders als in ihrer Heimat. Dazu zählen auch die Verkehrsdichte und unbekannte Verkehrsregeln. Wir wollen den Flüchtlingen helfen, sich hier besser zurechtzufinden.“

In einer theoretischen Einweisung und mit praktischen Radfahrübungen trainieren Polizisten mit den Flüchtlingen das richtige Verhalten im Straßenverkehr. Dabei weisen sie auf die wichtigsten Verkehrsregeln und Verkehrszeichen für Fahrradfahrer hin und warnen vor Unfallgefahren.
„Dieser Baustein der Verkehrssicherheitsarbeit unterstützt die Willkommenskultur für Menschen, die bei uns Schutz vor Gewalt und Verfolgung suchen“, hob Innenminister Jäger hervor. Er übergab einer
Flüchtlingsunterkunft in Stolberg zehn Fahrräder und ebenso viele Fahrradhelme. Unter den Rädern waren von Aachener Polizisten gespendete Fahrräder sowie Fundräder, deren Besitzer nicht mehr ermittelt werden konnten.

Dreißig weitere Fahrräder nebst Helmen gehen an zwei weitere Unterkünfte in der Städteregion Aachen. Ehrenamtliche Mitarbeiter des diakonischen Netzwerks WABe e.V. aus Aachen machten die gespendeten Velos zuvor verkehrssicher. Innenminister Jäger: „Mit den Fahrrädern sind die Flüchtlinge in ihrem Alltag mobiler. Das fördert die Integration und verbessert ihre Lebensqualität.“