Land ehrt ehrenamtliche Helfer im Katastrophenschutz

21. September 2015 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz, Schleswig-Holstein | Drucken

Innenminister Stefan Studt hat im Namen der Landesregierung allen freiwilligen Helferinnen und Helfern des Katastrophenschutzes in Schleswig-Holstein für ihren Einsatz öffentlich gedankt. „“Die Frauen und Männer verdienen höchste Anerkennung und Respekt für ihre uneigennützige Arbeit im Dienste der Gemeinschaft““, sagte Studt am Samstag (19. September) in Kiel. Zusammen mit Landtagspräsident Klaus Schlie begrüßte der Minister 150 neue ehrenamtliche Helferinnen und Helfer vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), vom Deutschen Roten Kreuz (DRK), von den Freiwilligen Feuerwehren, der Johanniter-Unfallhilfe (JUH), vom Malteser Hilfsdienst (MHD), vom Technischen Hilfswerk (THW), aus den Regieeinheiten der Kreise und kreisfreien Städte sowie aus den Kreisverbindungskommandos der Bundeswehr (Reservisten). Sie kamen als Stellvertreter ihrer zahlreichen Mitstreiter in den Hilfeleistungsorganisationen des Katastrophenschutzes aus allen Teilen des Landes nach Kiel, um in einer Feierstunde im Landeshaus den Dank der Landesregierung und des Landtags entgegenzunehmen. Unter dem Motto „Bündnis Katastrophenschutz – Wir helfen unserem Land“ fand diese Veranstaltung bereits zum vierten Mal statt.

Studt erinnerte daran, dass die Sicherheit in Schleswig-Holstein in vielen Bereichen nur durch das ehrenamtliche Engagement verantwortungsbewusster Frauen und Männer gewährleistet werden könne. Politik und Verwaltung seien in der Pflicht, diese Sicherheitsarchitektur auch in der Zukunft leistungsfähig zu erhalten. Im Zusammenhang mit der Aufnahme, Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen werde erneut deutlich, dass es auf jede einzelne ehrenamtliche Helferin und jeden einzelnen ehrenamtlichen Helfer ankomme. „“Jeder wird gebraucht, auf niemanden können wir verzichten““, sagte Studt. Es sei teils emotional überwältigend, wie Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten selbstverständlich und selbstlos sich der großen Herausforderung stellten.