„Wichtige Säule im Bereich der Vermisstensuche“

7. September 2015 | Themenbereich: Hessen, Innere Sicherheit | Drucken

Die Kooperation zwischen der hessischen Polizei und den Rettungshundestaffeln feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. Im Rahmen des Sommerfests anlässlich dieses Jubiläums unterstrich Werner Koch, Staatssekretär im Hessischen Innenministerium, die Bedeutung der Rettungshundestaffeln für die Polizei und den Katastrophenschutz in Hessen und lobte den ehrenamtlichen Einsatz der Rettungshundeführer.

„Rettungshundeführerinnen und Rettungshundeführer sind mit ihrem ehrenamtlichen Engagement und ihrer hohen Motivation im Bereich der Ausbildung und des Einsatzes ihrer Rettungshunde eine wichtige Säule der polizeilichen Arbeit im Bereich der Vermisstensuche. In zahlreichen Einsätzen haben sie ihr Können unter Beweis gestellt und Menschenleben gerettet. Sie stehen rund um die Uhr für Einsatzmaßnahmen zur Verfügung, investieren viele Stunden im Monat in die Ausbildung ihrer Rettungshunde und setzen viel Freizeit ein, um ehrenamtlich und unentgeltlich tätig sein zu können. Dies ist in der heutigen Zeit durchaus nicht selbstverständlich. Hierfür danke ich allen Rettungshundeführerinnen und Rettungshundeführern im Namen der hessischen Bevölkerung und der Hessischen Landesregierung“, so Staatssekretär Werner Koch.

Seit dem Jahr 1995 wurden bislang Vereinbarungen mit 43 Rettungshundestaffeln, die in zahlreichen Vereinen und Verbänden organisiert sind, getroffen. Die Rettungshundestaffeln gehören einerseits großen Hilfsorganisationen, wie dem Deutschen Roten Kreuz, den Johannitern und dem Technischen Hilfswerk an, andererseits handelt es sich bei ihnen um rein private Staffeln.