Deutschland gibt mehr für Sicherheit aus

26. August 2015 | Themenbereich: Security | Drucken

Brandmeldetechnik, intelligente Videosicherheitssysteme, Fluchttürsteuerung:
41 € pro Kopf der Bevölkerung betrug die Investition in Sicherheitssysteme 2014
Die Zukunft liegt in der Vernetzung und einer Balance zwischen Sicherheit und Freiheit

Im privaten Heim ebenso wie im Tunnel, auf dem Flughafen oder im Krankenhaus sorgen immer häufiger elektronische Helfer für unsere Sicherheit. Wie wichtig das Thema Schutz von Menschen und Sachwerten in Deutschland geworden ist, verdeutlichen folgende Zahlen: Der Markt für elektronische Sicherheitstechnik belief sich 2014 auf einen Gesamtumsatz von rund 3,3 Milliarden Euro, wie kürzlich der ZVEI-Fachverband Sicherheit mitteilte. Das entspräche einem Wachstum von 7,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Umgerechnet rund 41 Euro pro Kopf der Bevölkerung betrug damit die Investition in elektronische Sicherheitssysteme im vergangenen Jahr. Dabei decken diese ganz unterschiedliche Aufgabenfelder ab, wie z. B. in der Brandmeldetechnik, der Einbruch- und Gefahrenmeldung, der Fluchttürsteuerung, der Zutrittskontrolle, als Sicherheitsleitsysteme, als mobiler Objektschutz, in der IP-basierten, sprich vernetzten Krankenhauskommunikation oder in der Videoüberwachung.

Intelligente, ganzheitliche Systeme begegnen wachsenden Herausforderungen

So hat beispielsweise die Securiton GmbH, einer der führenden Anbieter von Sicherheitslösungen, eine bisher einzigartige IP-basierte Videoplattform sowohl für den privaten Personenschutz als auch für den industriellen oder den öffentlichen Bereich entwickelt. Sie erkennt sozusagen eigenständig, ob das, was vor sich geht, in Ordnung ist: Eine intelligente Videobildanalyse sorgt automatisch für die Erkennung von sicherheitsrelevanten Objekten oder Ereignissen in Videobildern. Das heißt, sobald innerhalb vorgegebener Zonen unerwünschte Dinge passieren, gibt dieses Sicherheitssystem Alarm und ermöglicht damit auch sofortige Interventionsmaßnahmen.

Im nicht-privaten Bereich, in Industrie, Handel, Gewerbebetrieben, Verwaltung sowie Hochsicherheitsbereichen sind nach Einschätzung von Securiton mehr denn je neue, ganzheitliche Sicherheitskonzepte gefordert. Entsprechende Sicherheitslösungen konzentrieren sich auf eine effektivere und rationellere großräumige Überwachung mit autarken Gefahrenmeldeanlagen, die mit übergeordneten Sicherheitsmanagement-Systemen vernetzt sind.

Vernetzung trifft auf Anwenderfreundlichkeit

Vernetzung spielt natürlich bei den modernen Sicherheitstechnologien eine essentielle Rolle. Sie beginnt bereits im privaten Haushalt, wo die Gefahrenmeldeanlage vor Rauch sowie vor Gas und Wasseraustritt warnt und Einbruchsversuche meldet. Und sie geht bis hin zu modernen Sicherheitsmanagementsystemen, die – vor unautorisiertem Zugriff geschützt – sämtliche installierten Alarm-, Schutz- und Gebäudetechniken koordinieren und mit modernster Software einen optimalen Überblick und intuitive Anwenderfreundlichkeit gewähren.

Tipps für die Sicherheit

Um im privaten oder nicht-privaten Bereich den derzeitigen und wachsenden Anforderungen an eine Sicherheitsanlage gerecht zu werden, empfiehlt Securiton folgende Vorgehensweise: Bereits in der Planungsphase ist es ratsam, auf die Unterstützung von Experten zurückgreifen und mit ihrer Hilfe potenzielle Gefährdungen und Risiken zu analysieren. Des Weiteren gilt es, auf dieser Basis professionell abzuwägen, welche technischen, organisatorischen und baulichen Maßnahmen erforderlich sind, um optimale Lösungen für den Schutz von Menschen und Sachwerten konzipieren zu können. Neben Beratung, Planung und Konzeption sollte auch berücksichtigt werden, wer die Montage und Einrichtung sowie Wartung und Instandhaltung übernimmt. Nicht selten brächte es viele Vorteile mit sich, wenn alle Leistungen aus einer Hand kommen.

Rund um die Uhr und teils unbemerkt sind Sicherheitstechnologien im Einsatz, um uns Privatsphäre oder die Unversehrtheit von Familie und Werten zu gewährleisten, präventiv das Schlimmste zu verhindern, Schutz und gegebenenfalls schnellste Intervention zu bieten, letztendlich also ein Höchstmaß an Sicherheit zu ermöglichen. Nichtsdestotrotz: Immer rasanter entwickeln sich Techniken, Technologien und Gesellschaften – was aber durchaus auch wieder neue Risiken und Gefahren mit sich bringen kann. Deshalb engagiert sich Securiton auch in der Sicherheitsforschung. Das Unternehmen beteiligt sich unter anderem an einem Sicherheitsforschungsprogramm unter Federführung des Fraunhofer Instituts. Dessen Ziel besteht darin, durch die Entwicklung innovativer Lösungen die zivile Sicherheit der Menschen zu erhöhen und dabei die Balance zwischen Sicherheit und Freiheit zu wahren.