„Bestmögliche Rahmenbedingungen schaffen“

20. August 2015 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz, Hessen | Drucken

Werner Koch, Staatssekretär im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport, hat heute die „Interkom Rhein-Main Feuerwehr“ in Frankfurt besucht. Im Rahmen dieser Konferenz der Feuerwehren im Rhein-Main-Gebiet, bestehend aus den Berufsfeuerwehren, den Freiwilligen Feuerwehren der Sonderstatusstädte, den Kreisbrandinspektoren der Landkreise sowie den Werksfeuerwehren im Bereich des Regierungspräsidiums Darmstadt, lobte der Innenstaatssekretär das Wirken der Kooperation.

„Der Zusammenschluss ‚Interkom Rhein-Main Feuerwehr‘ ist eine sinnvolle Maßnahme, um im Tätigkeitsumfeld entsprechende Synergieeffekte und Arbeitserleichterungen erzielen zu können. Dabei geht es sowohl um Hilfe bei Einsatzlagen durch Fahrzeuge, Ausrüstungsgegenstände oder Einsatzmaterialien, als auch um Unterstützungsleistungen in personeller und fachlicher Hinsicht. Zudem können Erkenntnisse und Erfahrungen aus verschiedenen Einsätzen in diesem Kreis ausgetauscht und besprochen werden“, sagte Werner Koch.

Im Rahmen der Konferenz unterstrich der Innenstaatssekretär den hohen Stellenwert des Brand- und Katastrophenschutzes in Hessen: „Dem Brand- und Katastrophenschutz kommt in Hessen eine hohe Bedeutung zu. Die Hessische Landesregierung will mit ihrem Engagement für die Brand- und Katastrophenschützer einen Teil dazu beitragen, dass die Weichen für die Zukunft gestellt werden können. Wir wollen die Ausbildung und das Umfeld optimieren und investieren deshalb auch in die Infrastruktur unserer Feuerwehren, um bestmögliche Rahmenbedingungen für die wichtige Arbeit der Feuerwehren zu schaffen“, so Innenstaatssekretär Werner Koch.

Im vergangenen Jahr hat die Hessische Landesregierung den Neubau des Landesjugendfeuerwehrzentrums in Marburg-Cappel beschlossen. Zudem investierte das Land 6,6 Millionen Euro in den Umbau der Landesfeuerwehrschule in Kassel. Dort besuchen jährlich mehr als 7.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die annähernd 400 Lehrgänge. Mit einer Kapazität von 240 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die gleichzeitig untergebracht und verpflegt werden können, gehört die Hessische Landesfeuerwehrschule, unter Berücksichtigung der Anzahl der hessischen Feuerwehrangehörigen und der Anzahl der Berufsfeuerwehren, inzwischen zu den größten Feuerwehrschulen in Deutschland.