Mecklenburg-Vorpommerns Landespolizei trägt Trauerflor

18. August 2015 | Themenbereich: Mecklenburg-Vorp., Polizei | Drucken

Die Fahrzeuge der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommerns können ab sofort mit Trauerflor fahren.

Mecklenburg-Vorpommerns Polizisten bekunden damit als äußeres Anzeichen der Anteilnahme ihre Trauer um einen verstorbenen Polizeibeamten des Landes Baden-Württemberg, der in Ausübung des Dienstes bei einem Verkehrsunfall getötet wurden.

„Die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern verbindet eine gute partnerschaftliche Beziehungen mit den baden-württembergischen Kolleginnen und Kollegen“, erklärt Innenminister Lorenz Caffier. „Solch furchtbare Ereignisse führen uns vor Augen, wie gefährlich der Beruf eines Polizisten sein kann. Wenn die Streifenwagen der Polizei Trauer tragen und von ihren Funkantennen Trauerbänder wehen, zeigt dies, dass unsere Polizistinnen und Polizisten den Angehörigen in der schweren Zeit der Trauer beistehen und auch ich wünsche ihnen, dass sie Menschen in ihrer Nähe finden, die ihnen Kraft und Halt geben.“

Die Trauerflore können ab sofort bis zum Tag der Beisetzung an allen Funkstreifenwagen geführt werden. Auf den Streifenbooten der Wasserschutzpolizei kann die Fahne auf Halbstock gesetzt bzw. Trauerflor geführt werden.

Zum Hintergrund:

Am Montag den 17.08.2015, in den Morgenstunden ereignete sich auf der BAB A 5, zwischen der Anschlussstelle Zeppelinheim und dem Kreuz Frankfurt/Main, ein Verkehrsunfall, bei dem ein 45-jähriger Polizeibeamter des Polizeipräsidiums Offenburg tödlich verunglückte und ein weiterer 56-jähriger Polizeibeamter verletzt wurde. Die beiden Beamten waren auf der Fahrt zum Frankfurter Flughafen. Aus noch ungeklärter Ursache fuhr der Streifenwagen auf einen mit Stahlträgern beladenen Lkw auf. Der 45-jährige Polizeibeamte erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.