Forderung nach drei neuen Schiffen für Bundespolizei See findet Gehör in der Politik

13. August 2015 | Themenbereich: Bundespolizei | Drucken

Bereits seit über einem Jahr fordert die DPolG Bundespolizeigewerkschaft die Modernisie-rung der Flotte der Bundespolizei See und führte dazu intensive Gespräche mit allen im Bundestag vertretenen Parteien. Die Zeit drängt, denn bei allen drei Schiffen der Bundespoli-zei See läuft in den nächsten zwei Jahren endgültig der „TÜV“ ab (bei Schiffen heißt das „Klassenlauf“). Nun endlich gibt es die ersten guten Nachrichten, denn im Sinne der DPolG-Forderung sollen bis 2018 drei neue Schiffe angeschafft werden.

Wie die Lübecker Nachrichten und andere Printmedien gestern berichteten, wollen sich die schleswig-holsteinischen Bundestagsabgeordneten Ingbert Liebing (Nordfriesland) und Ingo Gädechens (Ostholstein) dafür einsetzen, dass endlich die dringend benötigten Schiffe an-geschafft werden. Beide statteten der Bundespolizei See in Neustadt einen Besuch ab. „Es geht um 165 Millionen Euro, die wir im Bundeshaushalt bereitstellen wollen“, erläuterte Lie-bing den Lübecker Nachrichten. Anläufe für die Neubeschaffungen habe es bereits in den Beratungen für die Haushalte 2014 und 2015 gegeben. „Jetzt gibt es endlich auch positive Signale von den Haushaltspolitikern“, freute sich Liebing, der zugleich Vorsitzender der CDU Schleswig-Holstein ist.

Die maritime Spezialeinheit der Bundespolizei ist Teil der Küstenwache und im Gefüge des Küsten- und Meeresschutze sowie der Inneren Sicherheit der Europäischen Union unver-zichtbar. Als tragende Säule der Sicherheit auf den Meeren muss sie nach fester Überzeu-gung der DPolG Bundespolizeigewerkschaft schifffahrtstechnisch immer auf dem neuesten Stand sein. Die Bundespolizei See verfügt derzeit über sechs größere an Nord- und Ostsee stationierte Schiffe. Die drei noch aus DDR-Beständen stammenden und über 30 Jahre alten Schiffe müssen dringend ausgetauscht werden, da ihre Zulassungen auslaufen.

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