Der richtige Weg zur Bewältigung komplexer Herausforderungen!

13. August 2015 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, hat die Einrichtung einer Stabsstelle „Organisation der Aufnahme, Betreuung und Integration von Flüchtlingen im Land Sachsen-Anhalt“ als richtige und vorbildliche Maßnahme begrüßt.

Wendt: „Innenminister Holger Stahlknecht übernimmt in einer schwierigen Situation direkte hohe politische Verantwortung, das verdient Anerkennung. Der hohe Zustrom von Flüchtlingen macht es erforderlich, in den Ländern zusätzliche Unterbringungskapazitäten einzurichten und zu betreiben.

Wir müssen den Menschen, die zu uns kommen, rasch und umfassend helfen, dazu zählen zunächst menschenwürdige und sichere Unterkünfte, aber auch die Betreuung, Beratung und rasche Nutzung aller Integrationsmöglichkeiten. Die Herausforderungen sind komplexer Natur und werden die gesamte öffentliche Verwaltung fordern und uns lange beschäftigen, deshalb ist die Bildung einer solchen Stabsstruktur richtig und vorbildlich!“

DPolG-Landesvorsitzender Wolfgang Ladebeck: „Hierzu ist ein enges Zusammenwirken der zuständigen Landesbehörden mit Landkreisen, Kommunen und Hilfsorganisationen erforderlich. Eine derartige Aufgabe kann nur zentral koordiniert werden. Die vor diesem Hintergrund durch den Innenminister des Landes Sachsen-Anhalt angeordnete besondere Aufbauorganisation (BAO) unter einheitlicher Führung ist aus polizeilicher Sicht am ehesten geeignet, einen geordneten Umgang mit Flüchtlingen zu gewährleisten.“