Digitale Justiz: NRW-Justizminister präsentiert „Knastladen-App“

11. August 2015 | Themenbereich: Justiz, Nordrhein Westfalen | Drucken

Die Digitalisierung der Justiz kommt auch im Justizvollzug an. Das hat NRW-Justizminister Thomas Kutschaty zum Abschluss seiner Sommertour in der Justizvollzugsanstalt Castrop-Rauxel deutlich gemacht und den Startschuss für die „Knastladen-App“ gegeben, der mobilen Version des Online-Shops der NRW-Justizvollzugsanstalten für Smartphone oder Tablet.

Thomas Kutschaty: „Mit der ‚Knastladen-App‘ können Bürgerinnen und Bürger nicht nur preiswerte Handwerksprodukte und ausgefallene Geschenke ganz einfach per Smartphone oder Tablet online bestellen. Der Kauf eines von Gefangenen gefertigten Vogelhäuschens, Kickers oder Holzspielzeugs über den ‘Knastladen‘ ist eine Anerkennung der Arbeit der Gefangenen und stellt einen wichtigen sozialen Beitrag der Bürgerinnen und Bürger auf dem Weg zur Wiedereingliederung der Gefangenen in Wirtschaft und Gesellschaft dar.“

Die „Knastladen-App“ kann als mobile Webseite ab sofort auf Smartphone und Tablet über die Internetseite des Knastladens (www.knastladen.de) aufgerufen werden. Das Erscheinungsbild und das Versandsystem des Knastladens entsprechen damit dem neuesten Stand der Technik.

Das Online-Sortiment des Knastladens umfasst 1.500 Artikel. Gefangene in 27 Justizvollzugsanstalten fertigen für den Online-Versand Produkte für Wohnung und Büro, Deko-Artikel, Spielsachen, Zubehör für Haus und Tier und vieles mehr. Mehr als 32.000 Kunden haben sich bis heute registrieren lassen, davon allein im letzten Jahr mehr als 7.000 Neukunden. Seit der Eröffnung des Online-Shops sind Produkte im Wert von mehreren Millionen Euro verkauft worden. Auch die Produkte des NRW-Shops der Landesregierung, wie zum Beispiel Pins, Basecaps oder Sticker mit dem NRW-Logo werden über das Knastladenportal verkauft.

www.knastladen.de – der Online-Shop