Ministerrat ernennt Robert Heimberger zum neuen Präsidenten des Bayerischen Landeskriminalamts

4. August 2015 | Themenbereich: Bayern, Landeskriminalamt, Polizei | Drucken

Der Ministerrat hat heute Robert Heimberger, bisher Präsident des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, zum neuen Leiter des Bayerischen Landeskriminalamts bestimmt. Heimberger tritt am 1. September die Nachfolge von Peter Dathe an, der in den Ruhestand geht. Zum Nachfolger Heimbergers ernannte das Kabinett den bisherigen Vize-Präsidenten des Polizeipräsidiums München, Robert Kopp. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann: „Heimberger und Kopp sind anerkannte Führungsbeamte mit großer Erfahrung. Sie haben sich bei verschiedenen Einsätzen als Spitzenpolizisten und Toporganisatoren bewährt. Nicht zuletzt haben beide den erfolgreichen Ablauf des G7-Gipfels maßgeblich mit zu verantworten.“

Robert Heimberger begann im Jahr 1977 seine polizeiliche Karriere. Nach der abgeschlossenen Ausbildung für den gehobenen Polizeivollzugsdienst wurde er zunächst in verschiedenen Aufgaben und Funktionen beim Polizeipräsidium München verwendet, ehe er sich dank ausgezeichneter Leistungen für den Aufstieg in den höheren Polizeivollzugsdienst empfahl. Auch nach seiner Rückkehr von der Polizeihochschule Münster im Jahr 1991 wirkte er beim Polizeipräsidium München, zuletzt als Unterabteilungsleiter für Ordnungs- und Schutzaufgaben. In dieser Funktion war er unter anderem für den reibungslosen Ablauf von Großveranstaltungen wie der Münchner Sicherheitskonferenz, der Fußball-WM 2006 am Austragungsort München und dem alljährlichen Oktoberfest verantwortlich. Herrmann: „Schon in dieser Zeit hatte Heimberger eine hervorragende Visitenkarte abgegeben und seine großartigen polizeilichen Qualitäten in vielerlei Hinsicht unter Beweis gestellt.“ Im Januar 2009 verlegte er seine dienstliche Heimat nach Rosenheim und wurde zunächst Vizepräsident des neuen Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, zu dessen Leiter er dann zum 1. September 2010 ernannt wurde. Mit der Leitung des Planungsstabes G7-Gipfel 2015 und der Leitung der Besonderen Aufbauorganisation (BAO) Werdenfels anlässlich des G7-Gipfels 2015 trug er maßgeblich zum Gelingen dieses Großeinsatzes bei.

Polizeivizepräsident Robert Kopp begann seine berufliche Karriere im Jahr 1975 als Polizeipraktikant und wurde im Jahr 1976 zur Ausbildung im mittleren Polizeivollzugsdienst eingestellt. Nach seiner Ausbildung leistete er zunächst Dienst in der Einsatzhundertschaft des PP München und empfahl sich als Wach- und Streifenbeamter bei der PI 22 München für den Aufstieg in den gehobenen Polizeivollzugsdienst. Nach seiner Rückkehr von der Beamtenfachhochschule im Jahr 1987 qualifizierte er sich für den Aufstieg in den höheren Polizeivollzugsdienst. Als Polizeirat wechselte er dann im Jahr 1994 in das Bayerische Staatsministerium des Innern und stieg dort bis zum stellvertretenden Leiter des Sachgebiets „Einsatz der Polizei“ auf. 2007 kehrte er in das Polizeipräsidium München zurück und übernahm dort die Leitung der Abteilung Einsatz. Zugleich wurde er ständiger Vertreter des Polizeipräsidenten. „Als Einsatzleiter in verschiedenen Dienststellen war Robert Kopp über viele Jahre mit vielen unterschiedlichen Situationen und schwierigen Herausforderungen konfrontiert. Er hat sie alle gemeistert. Ihn für das Amt des Polizeipräsidenten des Präsidiums Oberbayern Süd vorzusehen, ist auch Ausdruck der Wertschätzung für seine konstante und hochqualifizierte Leistung.“ Als stellvertretender Leiter des Planungsstabes G7-Gipfel 2015 und Stellvertreter des Polizeiführers der BAO Werdenfels war auch Kopp maßgeblich am Gelingen des G7-Gipfels 2015 auf Schloss Elmau beteiligt. Kopp wird sein neues Amt ebenfalls am 1. September 2015 antreten.