Spitzensportförderung bei der Bayerischen Polizei

31. Juli 2015 | Themenbereich: Bayern, Polizei | Drucken

Acht neue Spitzensportler der Wintersportarten ‚Skisprung‘, ‚Langlauf‘, ‚Biathlon‘, ‚Skeleton‘ und ‚Bob‘ verstärken ab 1. August die Spitzensportfördergruppe der Bayerischen Polizei. Zum 15. September kommen fünf Sommersportler dazu, darunter Gewehrschützen, Ringer, Hindernisläufer und Sprinter. Wie Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann heute mitgeteilt hat, umfasst die Spitzensportfördergruppe dann 45 Beamtinnen und Beamte.

Im Endausbau sollen es rund 50 Sportlerinnen und Sportler sein. „Wir bieten Top-Athleten eine Top-Ausbildung bei der Bayerischen Polizei sowie eine ausgezeichnete sportliche Förderung“, umschrieb der Sportminister das Konzept. Die Spitzensportförderung bei der Bayerischen Polizei entwickelt sich laut Herrmann mehr und mehr zu einem Erfolgsmodell. „Unsere Spitzensportler haben bereits zahlreiche Erfolge errungen. Wir sind stolz auf unsere jungen Hoffnungsträger in der Spitzensportfördergruppe.“ Beispielsweise konnte sich Polizeimeisteranwärter Christoph Hafer im Februar 2015 über die Goldmedaille im Viererbob bei den Junioren-Weltmeisterschaften im sächsischen Altenberg freuen. Hafer reiht sich damit in die Riege weiterer sehr erfolgreicher Sportler in der Spitzensportfördergruppe der Bayerischen Polizei ein. Dazu gehören unter anderem der Olympia-Silbermedaillengewinner 2012 im Kanuslalom des Einer-Canadier-Wettbewerbs Sideris Tasiadis aus Augsburg und der Goldmedaillengewinner 2013 im Rodeln der Junioren in Park City/USA, Tim Brendel aus Schönau am Königssee sowie der dreimalige Deutsche Meister im Judo bis 66 Kilogramm 2012, 2014 und 2015, Sebastian Seidl vom TSV Abensberg.

Enge Kooperation mit Sportverbänden

Seit Sommer 2012 bietet die Bayerische Polizei Spitzensportlerinnen und -sportlern eine zeitlich gestreckte Ausbildung zu hochqualifizierten Polizeivollzugsbeamten. Während die Polizei für die Ausbildung und die berufliche Absicherung sorgt, organisieren die beteiligten Spitzensportverbände und der Olympiastützpunkt Bayern eine umfassende sportliche Betreuung. Für die Spitzensportförderung bei der Bayerischen Polizei wurde ein Kooperationsvertrag mit dem Deutschen Skiverband, dem Bob- und Schlittenverband für Deutschland, der Deutschen Eisschnelllaufgemeinschaft, dem Snowboardverband Deutschland, dem Deutschen Kanuverband, dem Deutschen Leichtathletikverband, dem Deutschen Judobund, dem Deutschen Schützenbund und dem Olympiastützpunkt Bayern geschlossen. Im Januar 2017 beenden die 2012 erstmals eingestellten Spitzensportler ihre Sonderausbildung als Polizistinnen und Polizisten.

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