Landespolizei erhält zusätzliche Stellen

24. Juli 2015 | Themenbereich: Polizei, Schleswig-Holstein | Drucken

Innenminister Stefan Studt hat Vorwürfe zurückgewiesen, die Zusage zur Schaffung zusätzlicher Stellen für neue Aufgaben in der Landespolizei würde nicht eingehalten. „“Tatsächlich habe ich bereits im Februar 2015 entschieden, mit Blick auf die zusätzlichen Personalbedarfe unter anderem bei der Sicherung von Flüchtlingseinrichtungen die ursprünglich für 2015 geplante Verringerung der Einstellungszahlen von Nachwuchskräften um 30 nicht vorzunehmen““, sagte Studt heute (23. Juli) in Kiel. Darüber hinaus sei vorgesehen, für 2016 bei der Landespolizei im Vorgriff auf die kommenden Jahre 45 Nachwuchsstellen mehr zu besetzen als eigentlich vorgesehen. „“Die längerfristige Steuerung der Personalstärke bei der Polizei als geschlossenem Personalkörper ist in der Praxis nur über die Einstellung von Nachwuchskräften möglich““, so Studt.

Die zusätzlichen Stellen für die Landespolizei Schleswig-Holstein seien notwendig geworden, um die neuen Aufgaben im Zusammenhang mit der Errichtung weiterer Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge zu bewältigen. Dafür sei ein Bedarf von etwa 45 Stellen identifiziert worden. „“Bis die zusätzlichen Stellen besetzt sind, werden wir den notwendigen Personalmehrbedarf durch Umschichtungen aus dem eigenen Personalbestand decken müssen – das liegt in der Logik des Systems““, so der Minister. Studt: „“Ich habe zugesagt, für zusätzliche Aufgaben zusätzliche Stellen schaffen zu wollen. Dazu stehe ich. Versprochen – gehalten!““