Qualtität wird Opfer des Spardiktats

17. Juli 2015 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen, Nordrhein Westfalen | Drucken

Die notwendige Erneuerung der Kanal- und Rheinflotte und der Erlass zur Einrichtung der Arbeitsgruppe 2 durch das MIK NRW mündete als erstes Ergebnis in einem Behördenkonzept des PP Duisburg ohne Beteiligung des Personalrates.

Auch die gute Absicht, eine tiefer gehende (Spar-) Organisationsreform mit diesem Konzept zu verhindern, geht erheblich zu weit.
Der Vorschlag fünf Kanal- und drei Rheinstandorte zu schließen führt zu
– längeren Einsatzreaktionszeiten
– längeren Anfahrten in den Einsatzraum verbunden mit kleineren Zeitfenstern für Schiffskontrollen
Die durch die qualitativ außerordentlich hochwertigen Schiffskontrollen erzielte Sicherheit auf unseren Wasserstraßen wird damit aufgegeben.
Soziale Aspekte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, scheinen keine Beachtung gefunden zu haben. Hier seien nur längere Fahrzeiten zu den Dienststellen oder Verschiebung von Lebensmittelpunkten mit außerordentlichen Auswirkungen auf das Familienleben als Beispiele genannt.
Es wurde versäumt die WSP-Flotte kontinuierlich zu erneuern und so am falschen Ende gespart.
Resultierend aus Fehlern in der Vergangenheit stehen wir jetzt vor einem riesigen „Investitionsberg“ der
eindeutig zu Lasten der Sicherheit für die Schifffahrt sowie der Kanal- und Flußanrainer führen wird und insbesondere unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unerträglichem Maße belasten könnte.
Die Einsparung von ein paar Millionen Euro zu Lasten der Sicherheit unserer Bürger darf uns das nicht Wert sein. Kolleginnen und Kollegen bleiben auf der Strecke!
Nicht mit uns!