Spezialkräfte für Herausforderungen gut aufgestellt

13. Juli 2015 | Themenbereich: Polizei, Rheinland-Pfalz | Drucken

Innenminister Roger Lewentz hat den hohen Stellenwert der Spezialeinsatzkräfte der rheinland-pfälzischen Polizei für die Innere Sicherheit hervorgehoben. „Unsere professionellen und engagierten Spezialeinheiten sind organisatorisch, personell und bei der Ausstattung sehr gut aufgestellt“, sagte Lewentz bei einem Besuch der Spezialeinsatzkräfte (SEK) und der Mobilen Einsatzkräfte (MEK) am Montag in Mainz. Der Minister kündigte zudem organisatorische Veränderungen bei den Spezialeinheiten an. „Die andauernde Gefahr durch den islamistischen Terror stellt unsere Sicherheitsorgane vor neue Herausforderungen. Diesen begegnen wir entschieden aber mit dem nötigen Augenmaß“, so Lewentz.

Das Land hatte nach den Anschlägen von Paris kurzfristig für 1,6 Millionen Euro die Ausstattung der Spezialkräfte optimiert. Dauerhaft werde nun auch auf organisatorischer und taktischer Ebene entsprechend der Gefährdungslage nachjustiert. „Wir müssen auch in Rheinland-Pfalz mit einer erhöhten Anschlagsgefahr und steigenden Gefährderzahlen umgehen. Um künftig noch effektiver und schneller reagieren zu können, werden wir daher Schritt für Schritt das SEK und das MEK zu einer gemeinsamen Organisationseinheit Spezialkräfte zusammenlegen“, kündigte der Minister an. Zudem würden durch die Zusammenlegung der Einheiten vielfältige Synergien beispielsweise in der Verwaltung, der Aus- und Fortbildung oder der Beschaffung von Einsatzmitteln frei.

„Wir setzen damit die Ergebnisse einer von mir ins Leben gerufenen Arbeitsgruppe um“, so Lewentz. Diese analysierte seit mehr als einem Jahr, ob Struktur, Ausstattung und taktische Ausrichtung der Spezialkräfte den Erfordernissen gerecht werde, um entsprechende Einsatzlage professionell bewältigen zu können.

„Ich bin auch sehr froh, dass wir bereits jetzt alle zusätzlichen Ausrüstungselemente bestellt haben und diese in den nächsten Wochen geliefert werden“, betonte der Minister. So hätten die Spezialeinsatzkräfte beispielsweise noch mehr Westen mit höherer Schutzklasse, Nachtsichttechnik und weitere leistungsfähige Waffen beschafft. Ebenfalls werde in einigen Monaten die Lieferung eines sondergeschützten Fahrzeuges erwartet.

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