Mit dem Doppelhaushalt spart die Finanzministerin von hinten durch die kalte Küche

8. Juli 2015 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Mecklenburg-Vorp. | Drucken

Mit dem gestern vom Kabinett verabschiedeten Entwurf zum Doppelhaushalt 2016/2017 bleibt die Finanzministerin nach Ansicht der Gewerkschaft der Polizei (GdP) ihrem Sparkurs treu.

„Mit dem Doppelhaushalt spart die Finanzministerin von hinten durch die kalte Küche“, so Christian Schumacher, Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei.

Schumacher weiter: „Es ist zwar richtig, dass sie vordergründig wegen der Evaluation der Polizei keinen Stellenabbau betreiben darf, aber es gibt eben andere Mittel und Möglichkeiten. So benötigt die Landespolizei in den nächsten Jahren mindestens 200 Neueinstellungen. Wenn uns die Finanzministerin aber die für die Ausbildung dringend erforderlichen Lehrerstellen vorenthält, dann ist das nichts anderes als Stellenabbau. Entweder ziehen wir jetzt noch mehr Polizisten aus dem Einzeldienst ab oder wir können nicht im erforderlichen Umfang einstellen. Beides nützt nur der Finanzministerin.“

Die Gewerkschaft der Polizei wird die kommenden Befassungen im Landtag aufmerksam und kritisch begleiten.

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